Energieeffizienz wurde in Zentralasien, wie auch in den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, bisher unzureichend betrachtet. Die Region zeichnet sich daher durch einen hohen Energieverbrauch, niedrige und z.T. staatlich hoch subventionierte Energiepreise sowie einen verschwenderischen Umgang der Nutzer mit Energie. Das übergeordnete Ziel des vorliegenden Projekts ist der Aufbau von Forschungskapazitäten in Kirgistan und Kasachstan im Bereich Energieeffizienz, der für die Region ein neues Forschungsfeld darstellt. Dies soll mittelfristig die Voraussetzungen für enge Wissenschaftskooperationen mit Deutschland schaffen. Dabei steht die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern im Mittelpunkt. Der Aufbau von Forschungskapazitäten erfolgt anhand eines Pilotforschungsvorhabens zur Steigerung der Energieeffizienz bei den zwei Hochschulpartnern. Im Pilotprojekt wird der Energieverbrauch der Kirgisischen Staatlichen Technischen Universität (KSTU) in Bischkek und der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty mit in Europa etablierten wissenschaftlichen Methoden detailliert analysiert. Darauf aufbauend werden technische und sozioökonomische Energieeffizienzmaßnahmen erarbeitet und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewertet.
Gemeinsam setzen das Zentrum für Geodäsie und Geoinformatik und das Zentrum für Nachhaltige Entwicklung eine mobile App und Web-Service im Rahmen von EMAS (Eco-Management and Audit Scheme der Europäischen Kommission) ein, um an der Hochschule Energieeffizienzpotentiale zu erkennen, das Nutzerverhalten zu analysieren und einen Nachhaltigen Hochschulbetrieb mithilfe von digitalen Gebäudeplänen umzusetzen. Der bisherige Einsatz der Instrumente an der Hochschule für Technik Stuttgart hat sich als sehr erfolgreich erweisen, daher wird seit 2016 die Verbreitung der Hochschulentwicklung verfolgt und das Projekt UmweltGIS im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Spätestens mit Ablauf der Projektlaufzeit in 2017 werden aktualisierte Versionen für die speziellen Einsatzgebiete angeboten, die zudem auch die einfache Umsetzung organisationsspezifischer Ansprüchen erlauben.
Das Teilvorhaben der Universität Konstanz im Rahmen des C/sells Gesamtvorhabens gliedert sich in drei wesentliche Teilbereiche. Zunächst soll durch eine beratende Beteiligung im Teilprojekt 2 (Umfeldgestaltung) des Gesamtvorhabens die Leitidee des C/sells Projektes erarbeitet und konkretisiert werden. Darauf folgt die Umsetzung im Teilprojekt 7 des Gesamtvorhabens (Realisierungen von Prosumenten für Liegenschaften in Märkten), die zum einen mittels Simulationen die Energieflexibilität der Uni-Konstanz betrachtet und zum anderen konkrete Parameteroptimierungen und Nutzerbefragungen für ein Smart-Building in Heilbronn durchführt. Zunächst wird eine Leitidee des C/sells Gesamtprojektes erarbeitet und konkretisiert, um die Richtung und Leitlinien für die folgenden Arbeiten vorzugeben. Darauf folgen die Umsetzungen im Teilprojekt 7 des Gesamtvorhabens. Dabei liegt der Fokus auf der Idee, vielfältige Infrastrukturzellen intelligent zu einem wirtschaftlich nachhaltigen Organismus zu verbinden. Bei der Energieflexibilität der Uni-Konstanz werden dazu Erkenntnisse verwertet, welche von möglichen Vermarktungsprozessen für Liegenschaften verschiedener Ausrichtungen gewonnen werden. Zudem wird im Gebäudepark der Universität Konstanz durch Simulation, Betrieb und Evaluation eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für den Einsatz alternativer Energien erstellt. Im Smart-Building Heilbronn eröffnet ein hocheffizientes Geschäftshaus im Realbetrieb die Möglichkeit der Nutzungsanalyse und einen Einblick in die Akzeptanz intelligenter Haustechnik in einem Bürohaus mit 3 Parteien. Verbunden ist dies mit iMSys zur flexiblen Netzsteuerung sowie zum zeitnahen Kundenverbrauchs-Feedback mit Visualisierung aller Energieflüsse. Die über Nutzerbefragungen und Handlungsempfehlungen gesteigerte Partizipation und Akzeptanz sowie die Flexibilisierungspotentiale im Spartenverbund von Elektrizität, Wärme und Gas sind von wesentlicher Bedeutung für das Gesamtprojekt.
Das Projekt IntrHo fokussiert auf das Dilemma zwischen zukunftsorientierten Energieeffizienzmaßnahmen an Hochschulen und den kurzfristigen Zwängen bei der Mittelvergabe. Beim Intracting wird eine vom allgemeinen Hochschulhaushalt 'getrennte' Intractingkostenstelle geschaffen und mit einer Anschubfinanzierung ausgerüstet. Hieraus werden erste Energiesparmaßnahmen finanziert (Personal und Investitionen). Die erzielten Energiekosteneinsparungen fließen auf die Intractingkostenstelle zurück. Mit den Rückflüssen können weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Damit wird das hochschulinterne Energiemanagement in die Lage versetzt, kontinuierlich an der energetischen Verbesserung der Gebäude zu arbeiten. Ausgehend von Erfahrungen mit Intracting in Kommunen werden auf die speziellen Randbedingungen von Hochschulen angepasste Implementierungskonzepte entwickelt. Es werden Werkzeuge für die Anwendung erstellt u.a. ein spezielles Szenariensimulationsprogramm. Dieses berechnet für variable Randbedingungen die zeitliche Entwicklung des Kostenstellenkontostandes sowie die erzielbaren CO2-Reduktionen. Hiermit können Implementierungskonzepte analysiert und für die individuellen Randbedingungen der Hochschule optimiert werden. Parallel zum Forschungsvorhaben führt die Universität Kassel eigenfinanziert Intracting ein. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in einem Leitfaden 'Intracting an Hochschulen' zusammengefasst.
Die Leuphana Universität Lüneburg verfolgt eine Gesamtstrategie zur 'klimaneutralen Campusentwicklung'. Angestrebt wird ein Nullenergie-Campus im Sinne einer primärenergetisch ausgeglichenen Energiebilanz (inklusive Dienstreisen und Pendelverkehre). Der Fokus liegt neben Energieeinsparmaßnahmen in der Herstellung einer energieeffizienten und exergetisch sinnvollen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien (KWK, kaskadierte Wärmenutzung, thermische Speicherung) sowie der intensive Einbezug des Faktors Nutzerverhalten (Ambient Intelligence-System). Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird durch den Betrieb des Gebäudes kein CO2 emittiert. Diese vorbildhaften Planungsziele gilt es mit diesem Vorhaben durch das Monitoring im Gebäudebetrieb zu sichern. Mit dieser Projektskizze wird daher die zweite Phase des 'Intensivmonitorings' und die dritte des 'Langzeitmonitorings' gemäß des Förderkonzepts Energieoptimiertes Bauen beantragt. Ziel des Forschungsprojektes ist es, das innovative Konzept zur klimaneutralen Energieversorgung eines Quartiers hier des Campus über ein wissenschaftliches Monitoring im Betrieb zu prüfen und zu optimieren. Es sollen somit validierte Aussagen über die Funktionalität des Energiekonzeptes auf dem Campus und insbesondere für das Zentralgebäude getroffen werden, die geeignet sind die Leistungsfähigkeit des konzeptionellen Ansatzes in energetischer und wirtschaftlicher Sicht unter Beweis zu stellen. In anschaulicher Weise kann der 'Klimaneutrale Campus' einen Vorbildcharakter demonstrieren, der über die Region Lüneburgs hinaus für zukünftige Bauaufgaben gilt. Der detaillierte Arbeitsplan sowie die Zuordnung der Bearbeiter zu den einzelnen Arbeitspaketen kann der Vorhabenbeschreibung entnommen werden. Teilvorhaben Verbundpartner A: Inbetriebnahme Anlagentechnik, energetische Optimierung, (Intensiv-)Monitoring Teilvorhaben Verbundpartner B: Ambient-Intelligence, Nutzereinbindung, Auswertung innovativer Bauteile.
Als Vorbild eines hochkomplexen GHD-Gebiets soll für den stetig wachsenden Campus Garching der TU München ein innovatives Energiekonzept mit gekoppelter Betrachtung von Gebäuden, Strom-, Wärme-, und Kälteversorgung entwickelt werden. Ziel sind neben einer Roadmap sowie einem Netzausbauplan für die Weiterentwicklung des TUM Campus Garching die Erarbeitung einer übertragbaren Methodik für eben diese Konzeptplanung und -Entwicklung, übertragbare Erkenntnisse zum Einsatz neuartiger Technologien sowie die Umsetzung als Living-Lab. Dabei wird sowohl eine Reduktion des spezifischen Energiebedarfs als auch ein erhöhter Anteil erneuerbarer Energien angestrebt. Das entstehende System soll langfristig durch den Einsatz einer einzigartigen Kombination innovativer Technologien den Forschungscampus Garching als Leuchtturm der Energiewende repräsentieren und auch einen flexiblen Aufbau als Living-Lab sowohl für Forschungs- als auch für Lehrzwecke geöffnet werden. Der Fokus des Projekts liegt auf einem integralen Ansatz, der die Wechselwirkungen zwischen Gebäuden, Netzen und Erzeugern/Speichern sowie die Kopplung zwischen den Sektoren Strom, Wärme und anders als in vielen anderen Projekten auch der Kälte berücksichtigt. Um eben diese Integralität zu gewährleisten wird das Projekt durch ein interdisziplinäres Team der Fachbereiche Energietechnik, Elektrotechnik sowie Bauwesen bearbeitet. Anhand von Modellen soll das Zusammenspiel der verschiedenen Technologien in unterschiedlicher Detailtiefe modelliert und mittels Optimierungsansätzen hinsichtlich ihrer Reaktionsfähigkeit und Flexibilität für verschiedenen Prognoseszenarien untersuch werden. Dabei wird auf vorhanden Tools und Modelle zurückgegriffen welche zum einen weiterentwickelt und an die Anforderungen des Projekts angepasst werden und zum anderen systematisch vernetzt werden um eine zeitliche und räumliche Modellierung mit hohem Detaillierungsgrad zu erlauben.
Als Vorbild eines hochkomplexen GHD-Gebiets soll für den stetig wachsenden Campus Garching der TU München ein innovatives Energiekonzept mit gekoppelter Betrachtung von Gebäude, Strom-, Wärme- und Kälteversorgung entwickelt werden. Ziele sind neben einer Roadmap sowie einem Netzausbauplan für die Weiterentwicklung des TUM Campus Garching, die Erarbeitung einer übertragbaren Methodik für eben diese Konzeptplanung und -entwicklung, übertragbare Erkenntnisse zum Einsatz neuartiger Technologien sowie die Umsetzung als Living-Lab. Dabei wird sowohl eine Reduktion des spezifischen Energiebedarfs als auch ein erhöhter Anteil erneuerbarer Energien angestrebt. Das entstehende System soll langfristig durch den Einsatz einer einzigartigen Kombination innovativer Technologien den Forschungscampus Garching als Leuchtturm der Energiewende repräsentieren und durch einen flexiblen Aufbau als Living-Lab sowohl für Forschungs- als auch für Lehrzwecke geöffnet werden. Der Fokus des Projekts liegt auf einem integralen Ansatz, der die gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen Gebäuden, Netzen und Erzeuger/Speicher, sowie die Kopplung zwischen den Sektoren Strom, Wärme und anders als in vielen Projekten auch der Kälte berücksichtigt. Um eben diese Integralität zu gewährleisten, wird das Projekt durch ein interdisziplinäres Team der Fachbereiche Energietechnik, Elektrotechnik sowie Bauwesen bearbeitet. Anhand exakter Modelle soll das Zusammenspiel der verschiedenen Technologien in unterschiedlicher Detailtiefe modelliert und mittels Optimierungsansätzen hinsichtlich ihrer Reaktionsfähigkeit und Flexibilität für verschiedene Prognoseszenarien untersucht werden. Dabei wird auf vorhandene Tools und Modelle zurückgegriffen, welche zum einen weiterentwickelt und an die Anforderungen des Projektes angepasst werden und zum anderen systematisch vernetzt werden, um eine zeitliche und räumliche Modellierung mit hohem Detaillierungsgrad zu erlauben.
Mit dem Vorhaben soll ein energieeffizienter Campus der TU Dresden entwickelt werden. Hierzu wird ein Energieentwicklungsplan entworfen. Dabei wird die Energieversorgungsstrategie durch innovative Energiemanagementsysteme und weitere Verbundmaßnahmen optimiert. Praktische Baumaßnahmen werden mit Hinblick auf Energieeffizienz und optimale Einbindung in das Versorgungs- und Energiemanagementsystem wissenschaftlich begleitet. Die Bearbeitung des Vorhabens umfasst folgende Arbeitsschwerpunkte: -'Campus:Projektkoordination' - Projektbegleitende Maßnahmen -'Campus:Datenpool' - Schaffung einer zentralen übergreifenden Datenbasis -'Campus:Analyse' - Energetische, ökonomische und ökologische Bilanzierung -'Campus:Strategie' -Erarbeitung des Entwicklungsplanes -'Campus:Pilot' - Umsetzung des Entwicklungsplanes -'Campus:Kommunikation' - Einbindung und Motivation der Nutzer.
Das Projekt zielte darauf ab, eine dauerhafte Kooperation zwischen der Abteilung für Umwelt- und Ressourcenökonomik am ZEW Mannheim und dem Center for Energy Economics and Strategy Studies der Fudan Universität Schanghai zu etablieren. Wissenschaftler beider Institutionen arbeiteten gemeinsam an Forschungsprojekten zur Zukunft der Energieversorgung in China und Europa vor dem Hintergrund klimapolitischer Herausforderungen. Ein Fokus wurde hierbei auf Instrumente zur Emissionsvermeidung auf sektoraler Ebene gelegt. Auch wenn sektorale Vermeidungsziele nicht das ökonomisch effizienteste Instrument der Klimapolitik sind, konnten diese einen wichtigen Beitrag bei der Einbeziehung von Schwellenländern in zukünftige internationale Klimaschutzregime leisten. Die Partner arbeiteten daher im Nachgang zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen die Diskussion zu sektoralen Instrumenten der Klimapolitik auf und untersuchten die damit verbundenen Optionen für den Energiesektor. Das Projektziel wurde erreicht, indem beide Institute zukünftig in enger Kooperation eine quantitative Abschätzung von sektoralen Abkommen zwischen China und Europa leisten.
Es ist das Ziel des Vorhabens, ein einfach anpassbares, softwaregestütztes Instrumentarium zu entwickeln, mit dem die Energieversorgung von Großkrankenhäusern unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten - und unter Beachtung der geforderten Versorgungssicherheit - optimiert werden kann. Hierfür sollen die großtechnischen Energieversorgungsanlagen zur Bereitstellung insbesondere von Strom, Wärme, Kälte und Dampf ganzheitlich betrachtet und unter Berücksichtigung der verfügbaren Anlagenkennwerte sowie der Prognosen für Energiekosten und -verbrauch optimiert werden. Der Fokus liegt damit ausschließlich auf den Bereichen Energiebeschaffung und -wandlung. Das bedeutet, dass in die medizinischen Arbeitsprozesse selbst nicht eingegriffen wird. Um die Akzeptanz zu verbessern und die Wirksamkeit eines derartigen Instruments zu demonstrieren, soll das Tool zudem unter den tatsächlichen Gegebenheiten eines Großkrankenhauses (des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)) getestet und die Einsetzbarkeit verifiziert werden. 1. Festlegen der Anforderungen, Zielwerte und Systemgrenzen 2. Erstellung von Lastprognosen des betrachteten Energiesystems ausgehend von historischen Daten 3. Computersimulation von Wärme- und Kältespeichern 4. Entwicklung eines Modells für die Prognose von Energiemarktpreisen 5. Auswahl und Programmierung eines Optimierungsalgorithmus 6. Ganzheitliche Abbildung des Modells in Matlab 7. Schrittweise Implementierung des Tools in den laufenden Betrieb, kontinuierliche Überwachung und Verbesserung 8. Erstellung eines übertragen Modellbaukastens mit frei austauschbaren Komponenten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 32 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 13 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 32 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 32 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 31 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 14 |
| Webseite | 18 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 24 |
| Lebewesen und Lebensräume | 28 |
| Luft | 9 |
| Mensch und Umwelt | 32 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 32 |