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Found 19 results.

WMS Bauwerke an Gewässern in der Stadt Bremen

Dieser WMS-Dienst beinhaltet die wasserwirtschaftlichen Bauwerke an Gewässern der Stadt Bremen.

Holzabfuhrwege in Sachsen - Wegbegleitende Wasserbauwerke

Der Datensatz umfasst die im Zuge des NavLog-Projektes seit März 2007 erfassten und für die Logistik relevanten Wasserbauwerke entlang der derzeit genutzten Holzabfuhrwege im Freistaat Sachsen. Zu den wegbegleitenden Wasserbauwerken gehören Brücken und Durchlässe. Zu jedem Wasserbauwerk werden Angaben über Größe (Länge, Breite, Höhe), Tonnage und Befahrbarkeit im beladenen Zustand gemacht. Das NavLog-Projekt als Gemeinschaftsprojekt der Forst- und Holzwirtschaft hat das Ziel, einen bundesweit einheitlichen navigationsfähigen Datenbestandes über das Abfuhrwegenetz aller Waldbesitzarten zu schaffen. Die Daten werden in der Abfuhrwegekarte, Maßstab 1:25.000 verwendet. Ableitung aus log_abfuhr_p.

Auswirkung der Zugabe von Dotationswasser und Sonderbauwerken auf die Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen

Das Projekt "Auswirkung der Zugabe von Dotationswasser und Sonderbauwerken auf die Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Problemdarstellung und Ziel. Ingenieurwissenschaftliche Fragestellung und Stand des Wissens: Die Funktionsfähigkeit von Fischaufstiegsanlagen hängt von der Auffindbarkeit und der Passierbarkeit ab. Neben den regulären Becken, für die bezüglich ihrer Anordnung und Dimensionierung bereits Bemessungsgrundlagen existieren, beinhalten fast alle Fischaufstiegsanlagen (FAA) an Bundeswasserstraßen (BWaStr). Sonderbauwerke, für die keine Bemessungsgrundlagen existieren und für die die Passierbarkeit sichergestellt werden muss. Zur Verbesserung der Auffindbarkeit bei breiten Kraftwerkskanälen werden bspw. zusätzliche Einstiege angeordnet. Diese müssen durch Kanäle an die eigentliche FAA angeschlossen werden. Weiterer Untersuchungsbedarf ergibt sich bezüglich der Passierbarkeit der Becken, in denen mehrere Stränge der FAA, bspw. beim Anschluss verschiedener Einstiege, zusammengeführt werden. Dasselbe gilt auch für Becken, die oberhalb der Einstiege angeordnet sind und in die ein Vielfaches des Durchflusses der FAA als Dotationswasser zugegeben werden muss, um eine gute Leitströmung ins Unterwasser zu gewährleisten. Der Stand des Wissens (z. B. Dumont et al. 2005, DWA 2014) basiert im Wesentlichen auf Untersuchungen an Anlagen, die kleiner sind als jene an Bundeswasserstraßen oder andere Referenzfischarten betrachten (bei internationalen Veröffentlichungen). Durch die an BWaStr häufig stark ausgeprägte Konkurrenzsituation mit einer Wasserkraftanlage sind laut Empfehlung von BAW/BfG (Weichert et al. 2013) mitunter ehebliche Wassermengen an verschiedenen Einstiegen notwendig, um die Auffindbarkeit zu gewährleisten. Dadurch ergeben sich spezielle Anforderungen an die FAA, die sich vor Allem in speziellen Einstiegsbecken bzw. Collection Galleries und großen Dotationsbecken äußern, in die Wasser zugegeben werden muss und die sich mitunter auf mehrere Stränge verzweigen. Die ingenieurwissenschaftliche Fragestellung umfasst die Gewährleistung der Passierbarkeit für diese weitgehend unerforschten Sonderbauwerke. Untersuchungsziel: Durch das vorliegende FuE-Vorhaben sollen Sonderbauwerke standardisiert und daraus Bemessungsgrundlagen erarbeitet werden. Das betrifft die erforderliche Bauwerksgröße in Abhängigkeit der Durchflussmenge und die Ausgestaltung (Möblierung) der Becken und der Überleitungsbauwerke. Weiterhin müssen an der Schnittstelle zwischen Wasserzugabe und FAA, Parameter zur Dimensionierung von Rechen (vorrangig Austrittsgeschwindigkeit und Stababstand) so ermittelt werden, dass die Passierbarkeit gewährleistet ist, sich aber realisierbare Rechen- und somit Beckendimensionen ergeben.

Einfluss von Korrosion auf die Ermüdungsfestigkeit von Stahlwasserbaukonstruktionen

Das Projekt "Einfluss von Korrosion auf die Ermüdungsfestigkeit von Stahlwasserbaukonstruktionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Problemdarstellung und Ziel. Ingenieurwissenschaftliche Fragestellung und Stand des Wissens: In den aktuell gültigen Bemessungsregeln für den Stahlbau (Eurocode) ist ein negativer Einfluss von Korrosion auf die Ermüdungsfestigkeit nicht berücksichtigt. Stahlwasserbauteile sind ihrer Bestimmung entsprechend, im Normalfall, einer permanenten Belastung durch Süß- oder Seewasser ausgesetzt. Die praktische Erfahrung zeigt, dass bei Stahlwasserbauteilen der Korrosionsschutz nicht über die gesamte Lebensdauer in einem einwandfreien Zustand ist, sondern dass es insbesondere im Bereich von Kanten, Ecken, Anschlüssen und Schweißdetails zu Korrosionsschäden kommt. Es stellt sich daher die Frage, ob eine Überprüfung der Ermüdungsfestigkeit nach Eurocode für Stahlwasserbaukonstruktionen ausreichend ist, oder ob durch Korrosionseinfluss die Ermüdungsfestigkeiten so weit reduziert werden, dass sich daraus eine signifikante Verringerung der ertragbaren Lastspielzahlen ergibt. Recherchen zum bereits vorliegenden Wissen zu diesem Thema haben ergeben, dass eine negative Beeinflussung der Ermüdungsfestigkeit durch Korrosion zu vermuten ist. Gesicherte Erkenntnisse, insbesondere zur genauen Größe der Beeinflussung, liegen aber noch nicht vor. Untersuchungsziel: Projektziel ist die Ermittlung der Reduktionsraten der Ermüdungsfestigkeit infolge Korrosion für verschiedene Randbedingungen. Weiterhin soll überprüft werden, ob trotz Verminderung der Ermüdungsfestigkeit infolge Korrosion die für den entsprechenden Kerbfall maßgebenden Wöhlerlinien nach Eurocode 3 erreicht werden. Untersuchungsmethoden: Die Ermüdungsfestigkeit durch Korrosion geschädigter Probekörper soll durch Schwingversuche verifiziert werden. Die entsprechenden Probekörper werden aus Blechen gewonnen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren unter für den Stahlwasserbau üblichen Umgebungsbedingungen (ungünstigster Fall: Wasserwechselbereich) gelagert werden. Ergebnisse: Die Projektplanung und -vorbereitung wurde im Mai/Juni 2013 durchgeführt. Für die Herstellung der Prüfbleche und für die Durchführung der Schwingversuche wurden Spezifikationen erstellt, die die Grundlage für die Vergabe dieser Leistungen bilden. Als Auslagerungsstandort Meerwasser wurde der bestehende BAW-Auslagerungsstand in Kiel ausgewählt. Dieser befindet sich im Zuständigkeitsbereich des WSA Lübeck, Außenbezirk Kiel. Als Auslagerungsstandort Süßwasser wurde ein schwimmender Schiffsanleger im Rheinhafen Karlsruhe ausgewählt. Der Eigentümer des Anlegers, die Karlsruher Versorgungs- Verkehrs- und Hafen GmbH, erteilte seine Zustimmung und unterstützt das Projekt.

Instandsetzungssysteme für alte Wasserbauwerke

Das Projekt "Instandsetzungssysteme für alte Wasserbauwerke" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Gegenwärtige Situation: Bei der Instandsetzung von Betonbauteilen im Verkehrswasserbau gibt es zunehmend Fälle, bei denen die bislang verwendeten Instandsetzungssysteme ungeeignet sind. Es gibt zwei Problembereiche: (1) Bei bestimmten Bauwerken, wie z. B. Einkammerschleusen, kann eine mehrmonatige Außerbetriebnahme für die Instandsetzung nicht akzeptiert werden. Es sind daher Instandsetzungssysteme zu konzipieren, die eine Instandsetzung in begrenzten Zeitfenstern 'unter Betrieb' zulassen. (2) In der neuen ZTV-W LB 219 werden für geringer feste Betonuntergründe, wie sie bei alten Wasserbauwerken oft anzutreffen sind, an derartige Untergründe angepasste Instandsetzungssysteme benötigt. Kurzbeschreibung: Für die Instandsetzung von Betonbauteilen im Verkehrswasserbau sollen Instandsetzungssysteme für besondere Anwendungsfälle entwickelt und erprobt werden: (1) Schnell erhärtende Instandsetzungsbetone sowie (2) dünnschichtige, an den Altbeton angepasste Instandsetzungsbetone. Aktueller Stand: (1) Ein von der Universität Innsbruck/Fa. IMF GmbH entwickelter schnell erhärtender Instandsetzungsbeton wurde nach Vorgaben der BAW im Hinblick auf die Anpassung an den Altbeton sowie hinsichtlich der Verarbeitbarkeit optimiert und für eine sichere Verarbeitbarkeit als Fertiggemisch konzipiert. Es wird sowohl die Einbautechnologie (Schalung, Verankerung, Einbau und Verdichtung) als auch die Dauerhaftigkeit des o. g. Materials sowie eines zweiten, hinsichtlich des Schwindverhaltens optimierten Materials, an der auf dem Gelände der BAW erstellten Probewand überprüft. Dafür sollen die Flächen ä 5 m x 2 m über einen längeren Zeitraum beobachtet und regelmäßig beprobt werden. (2) Vier speziell an geringe Altbetonqualitäten angepasste Spritzmörtel wurden auf die auf dem Gelände der BAW erstellte Probewand aus einem an alte Bauwerke angepassten Beton appliziert. Die Flächen ä 2,5 m x 2 m werden nun beobachtet und regelmäßig beprobt. Erste Untersuchungen des Verbundverhaltens zeigen, dass sich die Materialien bislang bewährt haben. Die Flächen sollen weiter beobachtet werden. Weiteres Vorgehen: (1) Da sich die großtechnische Materialherstellung verzögerte, wurden die für 2006 geplanten Untersuchungen im Jahr 2007 durchgeführt.

Integrative Dienstleistung: Erfassung, Bewertung und Monitoring von Georisiken als Folge sich verändernden klimatischen Bedingungen (GeoKlimB)

Das Projekt "Integrative Dienstleistung: Erfassung, Bewertung und Monitoring von Georisiken als Folge sich verändernden klimatischen Bedingungen (GeoKlimB)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bochum, Fakultät für Geowissenschaften, Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik, Arbeitsgruppe Ingenieurgeologie und Felsbau durchgeführt. Das vorgestellte Vorhaben strebt an, einen integrative Dienstleistungsansatz zur Erfassung, Bewertung und Monitoring von Georisiken als Folge sich veränderten klimatischen Bedingungen in einem Demonstrationsprojekt zu validieren. Aufgrund modellierter Klimaszenarien der nächsten 50 -100 Jahre können veränderte Niederschlags- und Grundwasserverhältnisse abgeschätzt werden und deren Auswirkungen auf Georisiken (Hangstabilitäten, Dammbauwerke) prognostiziert werden. Diese können zwar nicht verhindert werden, jedoch durch intelligente und integrierte geowissenschaftliche Erkenntnisse in ihren Auswirkungen rechtzeitig erkannt werden. Eine Minimierung der Schäden an Leib und Gut ist somit möglich. Dazu sollen bestehende Monitoringsysteme erweitert werden, um die Prognosen zu evaluieren und auch als Frühwarnsysteme zu dienen. Nach einer erfolgreichen Demonstration soll dieser optimierte Ansatz als kommerzielle Dienstleistung umgesetzt werden. Das Vorhaben umfasst eine fünfstufige Vorgehensweise: 1. Modellierung der regionalen Klimaszenarien. 2. Input der Klimadaten in das Grundwassermodell zur Prognose von Wasserbilanzen und Piezometerhöhen. 3. Beurteilung der veränderten Eigenschaften von Gestein und Gebirge auf Grund des veränderten Klimas und Auswahl von Gefährdungsgebieten. 4. Installation des Monitoringprogramms und Überwachung der Gefährdungsgebiete inklusive feedback Funktionen. 5. Übertragung der Prozesse in andere Gebiete sowie Institutionalisierung der Dienstleistung.

Infiltrationsdynamik in Erdbauwerken

Das Projekt "Infiltrationsdynamik in Erdbauwerken" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht die Modellierung von Grundwasserströmungsprozessen in Erdbauwerken. Die Untersuchungen beinhalten die Behandlung heterogener Durchlässigkeitsstrukturen bei der Dammdurchströmung, die Berücksichtigung von Lufteinschlüssen im Porenraum der Wasserwechselzone und deren Auswirkungen auf die Druckfortpflanzung bei raschen Wasserstandsänderungen, sowie die Modellierung horizontaler Entlastungsbrunnen. Im Berichtszeitraum 2008 war die Untersuchung von Entlastungsbrunnen zur Herabsetzung der Grundwasserdruckbelastung auf ein Bauwerk oder eine Böschung Hauptgegenstand der Arbeiten. Bei Baumaßnahmen kann es planmäßig zum Ausfall eines Dichtungselements kommen, wodurch Kanalwasser in den Untergrund infiltrieren und einen erheblichen Grundwasseranstieg bewirken kann. In diesem Fall stellt sich die Frage, ob durch Entlastungsbrunnen das zuströmende Wasser schnell genug abgeführt werden kann, um einen kritischen Belastungsanstieg (Grundwasserdruck und -strömung) auf Baugrubenböschungen, Brückenwiderlager, Flügelwände usw. zu begrenzen. Bei der Auslegung horizontaler Entlastungsbrunnen ergeben sich Bemessungsfragen hinsichtlich Brunnenanordnung, Filterlängen und -durchmesser, für die derzeit keine Bemessungskriterien existieren. Im Berichtszeitraum wurde der Versuch unternommen, dimensionslose Bemessungsdiagramme für die Auslegung horizontaler Entlastungsbrunnen zu erarbeiten. Um die Zahl der eingehenden Parameter überschaubar zu halten, mussten allerdings erhebliche Vereinfachungen hinsichtlich Materialeigenschaften, Geometrie und Randbedingungen gewählt werden. Es stellte sich heraus, dass auf solche Vereinfachungen basierende Ergebnisse nicht aussagefähig sind, wenn die örtlichen Gegebenheiten von den getroffenen Annahmen abweichen. Für eine Einschätzung der Wirksamkeit von Entlastungsbrunnen ist daher grundsätzlich eine 3D-Berechnung erforderlich, in der die lokalen Gegebenheiten (etwaige Bodenschichtung, Geometrie sowie Randbedingungen und -zuflüsse usw.) abzubilden sind. Die im Verlauf des Forschungsvorhabens gesammelten Erfahrungen bei der Modellierung von Grundwasserströmungsprozessen in Erdbauwerken werden derzeit im Abschlussbericht dokumentiert. Eine Fortsetzung des Forschungsvorhabens ist nach 2008 nicht vorgesehen.

Empfehlungen zum Pollerzug (Trossenzugansatz) für Binnenschiffsschleusen

Das Projekt "Empfehlungen zum Pollerzug (Trossenzugansatz) für Binnenschiffsschleusen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Die mit Einführung der neuen Ausrüstungsnorm DIN 19703 im Jahre 1995 erhöhten Lastansätze für Festmachevorrichtungen (Poller) bei Binnenschiffsschleusen haben für die Tragsicherheitsbewertung bestehender Konstruktionen verschiedene Problemstellungen aufgeworfen. Im Rahmen des FuE-Themas sollen Empfehlungen zum Trossenzugansatz erarbeitet werden, die einerseits möglichst wirklichkeitsnah sind (z. B. auch für Festmachevorrichtungen kleinerer Schleusen) und andererseits bei ausreichendem Sicherheitsniveau auch Wirtschaftlichkeitsaspekte berücksichtigen. Anhand vergleichender Betrachtungen soll untersucht werden, ob sich die Bemessungswerte zum Trossenzugansatz in Abhängigkeit von der Wasserstraßenklasse bzw. dem System Schiff-Trosse und der Schiffsgrößenverteilung begründbar modifizieren lassen. Grundlage für den Vergleich mit den Festlegungen des aktuellen Regelwerks bildet die Auswertung und Umsetzung entsprechender Fachliteratur, die Ermittlung zutreffender Schiffsgrößenverteilungen und auch das Ergebnis von Zugversuchen. Erste Untersuchungsergebnisse lassen erkennen, dass neben den Steifigkeitskennwerten der Trosse die Schiffsmasse, Einfahrgeschwindigkeit und (wirksame) Trossenlänge die maßgebenden Parameter sind. Unter Berücksichtigung des 95 Prozent -Quantilwerts der wasserstraßenbezogenen Schiffsmassenverteilung und der realen Wirkungsrichtung der Trossenzuganteile lässt sich ein gegenüber dem Regelwerk deutlich geringerer charakteristischer Wert für den Trossenzug ermitteln, welcher auf physikalisch plausiblen Grundlagen basiert und zudem das System Schiff-Trosse abbildet. Weiterhin zeigt sich, dass bei Betrachtung der eigentlichen Pollerkonstruktionen immer die Bremskäfte des Schiffes die maßgeblichen Pollerzugkräfte verursachen werden, wobei der Haltebolzen (Pollerzapfen) unabhängig von der Lastrichtung am stärksten beansprucht wird. Da das Tragverhalten des Systems 'Pollerzapfen-Unterkonstruktion' mit herkömmlichen Berechnungsmethoden nur unzureichend bewertet werden kann, wurden im Jahre 2005 im Rahmen einer Fremdvergabe spezielle numerische Untersuchungen mittels FEM durchgeführt. Dabei wurden für einen Nischenpoller nichtlineare FEM-Berechnungen für unterschiedliche Lastfälle, Materialkombinationen und Pollergeometrien aufgestellt. Mit dem eingesetzten Programmsystem ANSYS konnten die entsprechenden Materialgesetze berücksichtigt werden und es konnte die Kopplung Zapfen-Unterkonstruktion realitätsnah abgebildet werden. Die Ergebnisse der FEM-Untersuchungen werden neben den anderen Untersuchungsresultaten Eingang in den Abschlussbericht finden, dessen Fertigstellung aus terminlichen Gründen in das Jahr 2009 verschoben werden muss.

Instandsetzung von Meerwasserbauten

Das Projekt "Instandsetzung von Meerwasserbauten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Für die Instandsetzung von Betonbauteilen im üblichen Hoch- und Ingenieurbau sind geeignete Materialien und Verfahren bekannt. Hinsichtlich der Eignung dieser Materialien für die Instandsetzung von Wasserbauten, insbesondere von Meerwasserbauten, sind weder hinreichende Untersuchungen durchgeführt worden noch bestehen ausreichende Langzeiterfahrungen. In den nächsten Jahren werden, bedingt durch die Altersstruktur der vorhandenen Bauwerke, vermehrt Instandsetzungsmaßnahmen an Wasserbauwerken der WSV und an Anlagen der Marine, die durch die WSV betreut werden, erforderlich. Das Forschungsvorhaben ist wie folgt gegliedert: Teil A: Instandsetzung von Bauteilen, die für die Dauer der Instandsetzungsmaßnahme vor dem Zutritt von Wasser geschützt werden können. Teil B: Prüfverfahren und Prüfkriterien für die ZTV-W-LB219. Stand der Untersuchungen: Teil A: Herstellung von Auslagerungsplatten, Materialuntersuchungen TO, Plattenauslagerung, Pilotprojekte im Zuge anstehender Instandsetzungsmaßnahmen, Plattenbegutachtung, Materialuntersuchungen T1, Berichte zu bestimmten Untersuchungsbereichen, Rückkopplung Pilotprojekt, Plattenbegutachtung, Materialuntersuchungen T2, Entwurf Abschlussbericht. Teil B: a) Vergleichende Untersuchung verschiedener Frostprüfverfahren für Spritzbetone (Abschlussbericht), b) Dauerhaftigkeit kunststoffmodifizierter Mörtel bei Wasserbeaufschlagung (Abschlussbericht). Weiteres Vorgehen in 2009: Abschlussbericht Gesamtvorhaben.

Klassifizierung stahlwasserbautypischer Kerbdetails

Das Projekt "Klassifizierung stahlwasserbautypischer Kerbdetails" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Wegen aufgetretener Rissschäden haben in den zurückliegenden Jahren Problemstellungen der Betriebsfestigkeit für die Bemessung und Konstruktion geschweißter Stahlwasserbaukonstruktionen eine zunehmende, für die WSV letztlich auch kostenmäßige Bedeutung erlangt. Der Nachweis der Ermüdungsfestigkeit bestimmter Tragwerksdetails von Verschlusskonstruktionen kann wegen einiger im Regelwerk nicht erfasster bzw. nicht eindeutig zuordnungsfähiger Kerbdetails nur eingeschränkt geführt werden. In einigen Fällen kann es auch zu einer zu ungünstigen Einschätzung der vorliegenden Kerbfallsituation kommen, sodass z. B. Ertüchtigungsbedarf angezeigt wird, der bei Zuordnung einer zutreffenderen und ggf. günstigeren Kerbgruppe vermieden werden könnte. Im Rahmen des FuE-Vorhabens wurden zwei stahlwasserbautypische Konstruktionsformen (Kerbdetail 1 und 2) experimentell sowie numerisch untersucht. Die experimentellen Untersuchungen bestanden aus jeweils einem großmaßstäblichen Bauteilversuch und aus der zusätzlichen Untersuchung von Kleinprobekörpern, deren Geometrien durch F-E-Berechnungen optimiert wurden. Des Weiteren wurde zur Untersuchung des Einflusses der Breiten- und Wanddickenverhältnisse auf den Spannungskonzentrationsfaktor (SCF) eine Parameterstudie aufgestellt. Die Konstruktionsdetails einschließlich Kleinprobekörper wurden bei der Universität Karlsruhe im Dauerschwingversuch geprüft. Nachdem die Laufzeit des Projektes kostenneutral verlängert worden war, konnten die Versuche an den beiden großformatigen Probekörpern und an den anhand des Versagensbildes hergestellten Ausschnitts-Probekörpern Ende 2005 abgeschlossen werden. Der Endfassungsentwurf des Abschlussberichtes zu diesem FuE-Projekt wurde im Januar 2006 dem projektbegleitenden Arbeitskreis (AK P589) zur Verfügung gestellt. Letztlich konnten für das Kerbdetail 1 (durchlaufender Vertikalträger-Gurt) und für das Kerbdetail 2 (aufgesetzter Vertikalträger-Gurt) kerbfallabhängige Wöhler-Kennlinien aufgestellt werden und es konnte eine Zuordnung zu einer Kerbklasse vorgenommen werden, die deutlich günstiger als im verfügbaren Regelwerk liegt. Das FuE-Vorhaben wird mit dem vorliegenden Ergebnisstand als abgeschlossen betrachtet. Einige ergänzende, für die zusätzliche statistische Absicherung gedachte Untersuchungen werden ggf. noch im Rahmen eines gesonderten Themas abgehandelt. Eine ausführliche Darstellung der Untersuchungsergebnisse enthält der Abschlussbericht 'Forschung für die Praxis P589, Klassifizierung stahlwasserbautypischer Kerbdetials', der im Juni 2007 von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA) veröffentlicht wurde und unter der Bestell-Nr. P 589 ISBN 3-937567-49-6 bei 'Verlag und Vertriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf' erhältlich ist.

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