Die BAW-HH erstellte im mFUND-Projekt „EasyGSH-DB“ umfangreiche Simulationsergebnisse, deren Nutzung aufgrund der Menge / Struktur der Daten nur durch eine Rasterung möglich ist. Durch Aufbau einer Big-Simulation- and Geodata-Middleware soll der transparente Zugriff auf die unstrukturierten zeitvarianten HN-Simulationsergebnisse ermöglicht werden. Aufgabenstellung und Ziel In der Bundesanstalt für Wasserbau liegen synoptische, mehrjährige Ergebnisdatensätze aus hydro-numerischen (HN)-Simulationsmodellen in der Regel auf unstrukturierten Gebietszerlegungen und in hoher zeitlicher Auflösung vor. Die Nutzbarkeit dieser Daten kann durch eine geeignete Softwareinfrastruktur noch verbessert werden. Ziel des im Rahmen der Förderinitiative mFUND des BMVI geförderten Verbundvorhabens mit der smile consult GmbH ist die Schaffung und prototypische Inbetriebnahme einer Big-Simulation- and Geodata-Middleware für unstrukturierte zeitvariante HN-Simulationsergebnisse. Darüber hinaus stellt die Schaffung von Schnittstellen und Diensten zur Einbindung der Middleware in die nationale und europäische Geodateninfrastruktur sowie die mCLOUD ein zentrales Element für den Erfolg und die Nachhaltigkeit des Gesamtprojektes dar. Durch die Integration von Anwenderszenarien in die Projektbearbeitung und deren Dokumentation, kann frühzeitig auf die Erfordernisse von potentiellen Nutzern eingegangen werden. Das Ziel der BAW ist, die HN-Simulationsergebnisse so zu strukturieren und dokumentieren, dass ein automatisches Füllen der Big-Simulation-Database ermöglicht wird sowie die hard- und softwaretechnische Basis für den operationellen Betrieb zu schaffen. Weiterhin ist die Definition der Anwendungsszenarien zusammen mit den zukünftigen Nutzern zu erstellen und erproben sowie die Möglichkeiten und Grenzen zu dokumentieren. Bedeutung für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) Die fachbezogene weitergehende Nutzung der umfangreichen Simulationsergebnisse aus Projekten der BAW, insbesondere die synoptische Datenbasis aus EasyGSH-DB in ihrer originären zeitlichen und örtlichen Auflösung, ermöglicht neue Anwendungsszenarien in der WSV und erhöht die Daten-Transparenz weiter. Diese Vorgehensweise geht über den bisherigen Stand der Datenanwendung und des Datenaustauschs der BAW mit Dritten hinaus und erhöht den Anwendungsbezug und die Nutzbarkeit dieser Daten in der Praxis wesentlich. Untersuchungsmethoden Im Rahmen ihrer gutachterlichen Tätigkeit und in Forschungsprojekten nutzt die BAW unterschiedliche Simulationsmodelle. Beispielsweise führte die BAW im Rahmen des FuE-Projektes „EasyGSH-DB“ dreidimensionale Simulationen von Hydrodynamik, Salz- und Sedimenttransport sowie Seegang mit dem Programmsystem UnTRIM/SediMorph/UnK über eine Zeitspanne von 20 Jahren (1996 bis 2015) durch. Hierauf aufbauend wird im Vorhaben ein Verwaltungs- und Analysekonzept erstellt und prototypisch umgesetzt, welches die Grundlage für die Integration bestehender und zukünftiger Simulationsdaten bildet. Bereits zu Beginn des Projektes kann auf eine umfangreiche und synoptische Simulationsdatenbasis über einen Zeitraum von 20 Jahren und mit einem Datenvolumen von knapp 80 TB aus dem mFUND-Verbundprojekt „EasyGSH-DB“ zurückgegriffen werden. Durch eine Rasterung der 10-minütigen Simulationsergebnisse auf Basis der unstrukturierten Berechnungsnetze auf ein 1x1-km-Raster in 20-minütigem Intervall, wie dies zur Veröffentlichung der EasyGSH-DB-Produkte damals umgesetzt wurde, konnten kleinere Dateigrößen von rund 25 GB erzielt werden (siehe Bild 1). Diese reproduzieren aber die komplexen bathymetrischen und hydrodynamischen Verhältnisse im Küstennahbereich und in den Ästuarmündungen nur eingeschränkt. Im Projekt wird ein generischer Ansatz auf der Basis einer Middleware verfolgt, der einen anwendungsorientierten, selektiven und transparenten Zugriff auf die originär unstrukturierten HN-Simulationsergebnisse ermöglichen soll. (Text gekürzt)
Mit dem 23. November 2017 hat INSPIRE, die Initiative der Europäischen Kommission zur Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur, einen Meilenstein erreicht. Seit diesem Stichtag sind alle Mitgliedsstaaten verpflichtet, ihre Geodaten der Themen von INSPIRE-Annex I konform und interoperabel zur Verfügung zu stellen. Vorhandene Geodatensätze, die unter die Themen von Annex II und III der INSPIRE-Richtlinie fallen, sind zum 21.10.2020 ebenfalls konform zu den Durchführungsbestimmungen hinsichtlich der Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten (Datenspezifikationen) bereitzustellen.
In dem zu vergebenden FuE-Vorhaben soll als notwendiger Entwicklungsschritt für das System Recorder-D eine Umsetzung und Implementierung entsprechender INSPIRE-konformer Dienste auf Basis der Recorder-D Datenbankstrukturen erfolgen. Dies muss in Abstimmung mit dem Entwicklerkonsortium der englischen Softwarebasis erfolgen, welches die Entwicklung der englischen Kernkomponenten des Systems betreibt. Die in der Projektlaufzeit resultierende Pflege der Software (Beteiligung an den Upgrades des Kernsystems und Einbau in die deutsche Version (Übersetzung in die deutschsprachige Oberfläche etc.) ist dabei ein erforderlicher Bestandteil des Projektes. 'Recorder-D' als Softwaresystem für PC's zum Aufbau von Datenbanken zu Vorkommen und Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten wurde mit Mitteln des Bundes für die Anwendung in Deutschland angepasst und weiterentwickelt. Mit über 500 Installationen ist das System inzwischen bundesweit in regionalen Kartierungsprojekten im Einsatz und trägt damit wesentlich dazu bei, die in den ehrenamtlich getragenen Kartiervorhaben erhobenen Biodiversitätsdaten in standardisierten Datenbankstrukturen zu erschließen und für eine bundesweite Kompilation verfügbar zu machen. Mit der Richtlinie '2007/2/EG' (INSPIRE) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2007 zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft werden die Mitgliedstaaten verpflichtet, raumbezogene Informationen in europaweit standardisierten Formaten und harmonisierten Strukturen bereitzustellen. Im 'Annex III Thema 19: Verbreitung von Arten' der INSPIRE-Richtlinie werden verbindliche Vorgaben gemacht, wie Informationen zu Vorkommen und Verbreitung von Tieren, Pflanzen und Pilzen zu strukturieren und in verschiedenen Diensten (Web-Mapping, Download) bereit zu stellen sind.
Die Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2007 zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) ist am 15. Mai 2007 in Kraft getreten. Die Richtlinie wurde im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Sie schafft den rechtlichen Rahmen für die staaten- und verwaltungsgrenzenübergreifende Nutzung von Geoinformationen.
Objective: Inclusion of all Balkan countries into GEO and their contribution to GEOSS is of great importance, since only a comprehensive EO framework can lead to better understanding and more intelligent utilization of the environmental resources, increased quality of life and faster economic development. The importance and benefits from participation in global EO initiatives have already been recognized by several Balkan countries. However, a great number of Balkan countries are still not members of GEO. This project aims to identify existing EO-data providers and users in the wider Balkan region, to determine their status, potentials and needs, and to coordinate EO players by establishing proper interfaces and networking between them. A broad analysis of gaps and complementarities of EO activities within the region will be performed, with the emphasis on user needs in the specific context of the Balkan region. The consortium has been carefully constituted to include key players both from EO-data provider and EO-data user communities, from all Balkan countries. Participants from other EU countries are also included to allow straightforward identification of mechanisms for leveraging, developing and coordinating EO capacity building initiatives in the region, and to ensure that the Project outcomes will be in line with the currently designed Shared Environmental Information System and with Infrastructure for Spatial Information in Europe. Main outcomes of the Project will be the creation of a permanent web-based networking facility, and the design of roadmaps and recommendations for an active, coordinated and sustained participation of all Balkan countries in global EO initiatives. These outcomes will also present a contribution to GEO task CB-09-03 'Building Institutional Capacity to Use EO' and specifically to subtask CB-09-03b 'Establishing Regional Capacity Building Networks'.
Die Ziele des Projektes sind die Aufbereitung und Digitalisierung aktueller und archivierter Mess- und Modelldaten der Unterabteilung Hydrographie des Amtes der Kärntner Landesregierung und deren Verfügbarmachung in standardisierten WebMapping Diensten, als Basis für geplante europaweite Geodateninfrastrukturen (INSPIRE).
HUMBOLDT leistet einen Beitrag zur Implementierung einer Europäischen Geodateninfrastruktur (EGDI), welche die Vielfalt von Geodaten, die von einer Großzahl europäischer Organisationen zur Verfügung stehen, integrieren wird. Das Ziel dieses Projektes ist es, den Implementierungsprozess dieser EGDI zu unterstützen und zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen und um die Vorteile, die durch Integration gewonnen werden, zu maximieren, werden Anforderungen von INSPIRE, GMES, von Umweltbehörden und weiteren involvierten Initiativen und Aktivitäten der EU erfüllt. Ausgehend von einer Ist-Analyse, mit welcher HUMBOLDT begonnen hat, wurde es während des Projektes ermöglicht, auf existierende Konzepte, Prozesse, Implementierungen und Erfahrungen zurückzugreifen. Dies beinhaltete auch die Analyse von Harmonisierungsprozessen aus anderen Anwendungsgebieten, so dass HUMBOLDT Bestehendes je nach Anforderung erweitern konnte. Als ein Eckpfeiler für zukünftige Aufgaben der inneren Sicherheit, des Notfall- und Katastrophenmanagements und weiterer denkbarer Aufgabenstellungen muss die EGDI auch weiterhin eine ständig fortdauernde Entwicklung sein, die auf neue Herausforderungen der fortschreitenden Globalisierung reagiert. Um dies zu ermöglichen, beinhaltet HUMBOLDT einen optimierten, auf gemeinschaftlich zentrierten Implementierungsprozess. Aus möglichen Kombinationen existierender, aber bisher verstreuter und unterschiedlicher Daten werden neues Wissen und Prozesse entwickelt. Das technologieorientierte Software-Framework, das in HUMBOLDT entwickelt wurde besteht aus mehreren open source Software-Komponenten und ist ein zentrales Ergebnis des Projektes. Alle Komponenten sowie die dazugehörigen detaillierten technischen Spezifikationen sind auf der HUMBOLDT Community Webseite unter http://community.esdi-humboldt.eu/ verfügbar. Das HUMBOLDT Projekt umfasst zudem mehrere praxis-orientierte Anwendungsszenarien deren Ziel einerseits die Aufdeckung und Integration von kunden- und anwendungsspezifischen Anforderungen ist, die andererseits aber auch als Testumgebung für die Anwendung der entwickelten HUMBOLDT Software-Komponenten unter realistischen Bedingungen dienen. Die Szenarien zeigen beispielsweise Anwendungen zur effektiven Grenzkontrolle und Sicherheit in ländlichen Gebieten, zum Risikomanagement für Wetterkatastrophen, zum Schutz grenzüberschreitender Waldgebiete oder zum Management von Naturschutzgebieten. Die entwickelten Szenario-Anwendungen werden außerdem als Promoter für die angestrebten Anwender-Zielgruppen des Projektes genutzt. Verschiedene Anwendergruppen wie Industrie, öffentliche Verwaltung, Politik und Forschung sind anvisiert. Daher wurden Schulungs- und Marketing- bzw. Kommunikationsinstrumente so früh wie möglich entwickelt und genutzt.
Das Umweltbundesamt (UBA) ist in der Bundesrepublik Deutschland eine der zentralen Institutionen, die Informationen (Geofachdaten) zu umweltrelevanten Themen erhebt, sammelt und für verschiedenste Zwecke und für unterschiedliche Zielgruppen zur Verfügung stellt. Die graphische Aufbereitung dieser Informationen geschieht auch jetzt bereits auf Basis GIS-gestützter Softwaresysteme, die in der bestehenden IT-Infrastruktur des UBA betrieben werden. Spätestens mit dem Inkrafttreten (14.05.2007) der EU-Richtlinie zur Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur (INSPIRE - INfrastructure for Spatial InfoRmation in the European Community) und deren Umsetzung (14.02.2009) in bundesdeutsches Recht (GeoZG - Geodatenzugangsgesetz) werden neue Anforderungen an die Geodaten-haltenden Stellen des Bundes gestellt. Im operationellen Betrieb von INSPIRE wird das UBA als wichtiger Infrastrukturknoten Bereitstellungs- und/oder Koordinationspflichten für seine Geofachdaten bzgl. der fachlich relevanten INSPIRE Annex Themen, für Daten- Bereitstellungsdienste und für beschreibende Metadaten bekommen. Das setzt voraus, dass der Betrieb der UBA.gdi und die Aufgabenverteilung zwischen den Fachgebieten, dem Geodatenmanagement und dem Rechenzentrum auf diese gesteigerten Anforderungen ausgerichtet wird. Das vorliegende Konzept stellt die Basis für die strategische Ausrichtung und Anpassung der aktuellen Geodateninfrastruktur des UBA (UBA.gdi) an die Anforderungen von INSPIRE, GeoZG und GDI-DE bzw. für deren zielorientierte und Ressourcen-schonende Umsetzung dar. Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte in folgenden Bearbeitungsschritten: - Bestandsaufnahme des Status Quo der IT-Infrastruktur und der relevanten Fachinformationssysteme auf Basis von Interviews und Fragebögen; - Zusammenstellung möglicher Lösungsansätze in Form eines Sollkonzeptes; - Ableitung von Handlungsempfehlungen sowie kurz- und mittelfristiger Maßnahmen für die strategische Ausrichtung der UBA.gdi; - Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Lösungsansätze des Sollkonzeptes
Geodatenzugangsgesetz vom 10. Februar 2009 (BGBl. I Seite 278), das durch Artikel 1 des Gesetzes vom 7. November 2012 geändert worden ist. Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2007 zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRERichtlinie) (ABl. L 108 vom 25.4.2007, Seite 1) in deutsches Recht.
Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern zum gemeinsamen Ausbau und Betrieb der Geodateninfrastruktur Deutschland ® (Verwaltungsvereinbarung GDI-DE ) Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern und das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und das Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg und die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und das Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern und das Land Niedersachsen, vertreten durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen und das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz und 2 das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium des Innern und das Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr und das Land Schleswig-Holstein, vertreten durch das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration und der Freistaat Thüringen, vertreten durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft - im folgenden Text „Vereinbarungspartner“ genannt - schließen nachstehende Vereinbarung: Inhaltsverzeichnis Präambel Abschnitt 1 Allgemeines §1Zweck der Vereinbarung §2Zusammenarbeit der Vereinbarungspartner §3Gremien und Stellen Abschnitt 2 Lenkungsgremium §4Aufgaben des Lenkungsgremiums §5Besetzung des Lenkungsgremiums §6Beschlussfähigkeit, Beschlussverfahren Abschnitt 3 Koordination der Umsetzung der Geodateninfrastruktur Deutschland §7Koordinierungsstelle §8Aufgaben der Koordinierungsstelle 3 §9 Kontaktstellen der Vereinbarungspartner Abschnitt 4 ® Betrieb der GDI-DE § 10 Betrieb der nationalen technischen Komponenten Abschnitt 5 Finanzierung und Bewirtschaftung § 11Finanzierung § 12Bewirtschaftung Abschnitt 6 Schlussvorschriften § 13Rechte der Vereinbarungspartner § 14Schlussbestimmungen Präambel Der Zugang zu den vorhandenen Geoinformationen in den öffentlichen Verwaltungen soll aufgrund des innerhalb und außerhalb Deutschlands stetig wachsenden Bedarfs zukunftsorientiert ausgerichtet werden. Insbesondere bei den Themen demographische Entwicklung, Klimawandel, Umweltschutz und Energiewende soll durch den Ausbau und Betrieb einer Geodateninfrastruktur die Effizienz und Effektivität verwaltungsinterner Entscheidungsprozesse gesteigert werden. Geodateninfrastrukturen sollen neue Wertschöpfungspotentiale für die Wirtschaft erschließen und eine bessere Information der Gesellschaft ermöglichen. Die Entwicklungen von nationalen und europäischen Geodateninfrastrukturen sind zugleich wesentlicher Bestandteil der E-Government-Initiativen von Bund, Ländern und Kommunen. Die Chefs des Bundeskanzleramts und der Staats- und Senatskanzleien der Länder haben den „Arbeitskreis der Staatssekretäre für eGovernment in Bund und Ländern“ am 28. November 2003 mit dem ® gemeinsamen Aufbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE ) beauftragt. Seit dem Inkrafttreten des Staatsvertrages zur Ausführung von Art. 91c GG (IT-Staatsvertrag) am 1. April 2010 erfolgt die ® weitere Umsetzung der GDI-DE im Verantwortungsbereich des IT-Planungsrates. Die von Bund und ® Ländern gemeinsam mit den Kommunen aufgebaute und betriebene GDI-DE ermöglicht es Nutzern von Geodaten, mittels webbasierter Technologie systemübergreifend auf Fachdaten zuzugreifen sowie Geodaten mit standardisierten Interaktionen zu selektieren, auszuwerten und abzurufen. Mit Wirkung vom 15. Mai 2007 ist die Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) in Kraft getreten (ABl. L 108/1 vom 25. April 2007), die von Bund und Ländern in nationales Recht umgesetzt wurde. Die künftige europäische Geodateninfrastruktur stützt sich dabei auf die von den Mitgliedstaaten
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 7 |
| Europa | 2 |
| Land | 22 |
| Weitere | 6 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 6 |
| Gesetzestext | 1 |
| Text | 5 |
| unbekannt | 23 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 25 |
| Offen | 8 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 33 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 22 |
| Keine | 6 |
| Webseite | 9 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 31 |
| Luft | 12 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 12 |
| Weitere | 35 |