Ziel des Vorhabens ist die Umsetzung eines modularen Transportsystems - System Mammut. Kern des Systems Mammut sind ferngesteuerte, selbstfahrende Kettenfahrzeuge mit austauschbaren Aufbauten, wie verschiedene Schwerlastkrane. Vorteile des Systems sind eine gute Geländegängigkeit und ein raumsparender Schwenkbereich in Kurven. Dadurch können schwere Eingriffe in die Landschaft, vor allem durch Wegebau, vermieden werden. Außerdem verdichten Kettenfahrzeuge durch ihre breite Auflagefläche und größere Verteilung des Gewichts die Böden wesentlich geringer als radbasierte Transportmittel. Mit dem Vorhaben wird ein innovatives Konzept für den Transport von massiven Bauteilen auf unwegsamem Gelände umgesetzt. Durch den Einsatz von Kettenfahrzeugen in diesem Bereich ergibt sich eine erhebliche Umweltentlastung gegenüber den konventionellen Transporten.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Implementierung einer Fernsteuerungs- und Wartungslösung für mittelgroße Brennstoffzellenkraftwerke in maritimen oder bohrinselspezifischen Anwendungsbereichen. InsbesonderesInteresse gilt komplexen, segmentierten Systemen, die vornehmlich an entlegenen Standorten zum Einsatz kommen sollen.
Ziel des Verbundprojektes NATEC-KRH ist die Entwicklung innovativer nicht-terrestrischer Erfassungs- und Analysemethoden von Arten und Lebensräumen für die Überprüfung von Maßnahmen zur Ökosystemrenaturierung. Dabei sollen innovative Pflegetechniken und darauf basierende Managementmaßnahmen zum Einsatz kommen. Die Ziele Teilvorhabens am GFZ-Potsdam sind in zwei Forschungsebenen gegliedert. In beiden Ebenen soll der Einsatz von Fernerkundungstechnik für flächenhafte Naturraumabbildungen optimiert werden. In der ersten Ebene sollen reproduzierbare Verfahren zur räumlichen Abbildung von Arten (Lebensraumtypen, Biotoptypen, floristisches Inventar), Lebensräumen (Habitate und Habitatfaktoren) und spezifischen Standorteigenschaften (Böden und Altlasten) für die Abschätzung von Entwicklungstendenzen in einem Biodiversitäts-Monitoring bereitgestellt werden. Im zweiten Forschungskomplex wird die raum-zeitliche Analyse der Dynamik von Biodiversitätsindikatoren für die Ableitung von Erkenntnissen über das Zusammenspiel von Naturraumeigenschaften, anthropogenen Einflüssen und Diversitätsmerkmalen eruiert. Aus beiden Zielrichtungen lassen sich naturschutzfachlich relevante Kategorien (z.B. Biotope, FFH-Lebensraumtypen, Bewertungskategorien, Habitateigenschaften, Beeinträchtigungen) für das Monitoring von Truppenübungsplätzen unter besonderer Berücksichtigung biodiversitätssteuernder Faktoren ableiten.
Eine flexibel integrierbare Sensor- und Fusionsplattform für Signalanlagen, LED-Straßenleuchten und Ladesäulen wird konzipiert und prototypisch umgesetzt. 1) Systematische Architekturgestaltung zur Steigerung der Verkehrssicherheit von E-Fahrzeugen in Kreuzungssituationen: OSRAM wird zunächst gemeinsam mit den Partnern die systematischen, technischen und akzeptanzbezogenen Anforderungen erarbeiten und basierend auf diesen unter Einbeziehung von bestehenden Standards und Normen die Systemarchitektur konzipieren. 2) LED-Straßenleuchten mit integrierter Sensorik, Netzwerkkommunikation und Intelligenz: OSRAM bzw. die Tochterfirma Siteco Beleuchtungstechnik GmbH wird im Rahmen des geplanten Vorhabens hauptverantwortlich für die Entwicklung von LED-Straßenleuchten sein, die die Erfassung der Verkehrssituation ermöglichen. Dazu wird eine Gehäuseplattform entwickelt, die die geometrische und funktionale Integration verschiedener Sensoren ermöglicht. 3) Sensorik zur Erfassung von Verkehrsteilnehmern: Innerhalb dieses Projektvorhaben wird ein Sensorsystem entwickelt, welches Daten zur Erkennung von Verkehrsszenen durch bildtechnische Erfassung verschiedener Verkehrsobjekte (Fahrzeuge, Radfahrer, Fußgänger etc.) akquiriert. OSRAM beabsichtigt, eine Reihe von Algorithmen zur Verkehrserfassung unter Verwendung von Kameradaten unter Einbeziehung weiterer zur Verfügung stehender Sensorinformationen zu entwickeln. 4) Vernetzung von Infrastruktur und Fahrzeugen: Es soll eine bi-direktionale Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Beleuchtungsinfrastruktur sowie ein Kommunikationskanal zwischen der Beleuchtung und der Ampelsteuerung aufgebaut werden, um einen Austausch von Sensordaten zu ermöglichen. 5) Modellierung der verkehrssituationsabhängigen Beleuchtung: OSRAM erstellt ein Modell zu Abbildung der Beleuchtung auf einer Kreuzung sowie einer Ortsdurchgangsstraße, welches zur Beleuchtungsniveausteuerung verwendet werden kann.