API src

Found 47 results.

Binnenwasserstraßen: Abflüsse steuern und Wasserstände regeln

An den staugeregelten Bundeswasserstraßen ist eine genaue Einhaltung der vertraglich festgelegten Wasserstände erforderlich. Die Automatisierung hilft hier mit einer standardisierten Vorgehensweise und sorgt für einen reibungsfreien Betrieb. Effizient und erneuerbar: Wasser bewegt! Deutschland verfügt über ein wirtschaftlich leistungsfähiges Wasserstraßennetz, das die Seehäfen an Nord- und Ostsee mit den Binnenhäfen verbindet. Die 7.350 km Binnenwasserstraßen bestehen zu 25 Prozent aus Kanalstrecken, zu 35 Prozent aus frei fließenden und zu 40 Prozent aus staugeregelten Flussabschnitten. Im Zusammenhang mit dem Staustufenbau wurden an den größeren Flüssen vielfach Laufwasserkraftwerke errichtet, die mit der erneuerbaren Ressource Wasser Strom erzeugen. Zu den staugeregelten Bundeswasserstraßen mit Wasserkraftnutzung zählen Weser, Oberrhein, Neckar, Main, Mosel, Saar und Donau mit einer installierten Leistung von derzeit ca. 750 Megawatt. Damit wird mit den Laufwasserkraftwerken etwa so viel Energie erzeugt, wie alle Schiffstransporte auf dem Wasser verbrauchen (vgl. Verkehrsinvestitionsbericht 2008).

Aufbau von Liniendiensten mit Binnenschiffen zwischen dem Seehafen Hamburg und den Binnenhäfen des norddeutschen Fluss- und Kanalnetzes

Gutachten: Vertiefende Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit des Verkehrsprogramm Deutsche Einheit Nr. 17 - Ausbau des Elbe-Kanals und der Untere-Havel-Wasserstrasse

Aktualisierung des IOEW-Gutachtens 'Oekonomisch-oekologische Bewertung des Projektes 17 Deutsche Einheit' unter Beruecksichtigung neuer Gutachten und Erkenntnisse; - Ermittlung zusaetzlich zu beruecksichtigender Kosten; - Darstellung und Pruefung von Bewertungsmethoden und -verfahren hinsichtlich ihrer Eignung zur Beruecksichtigung der oekologischen Folgewirkungen im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes und Verkehrsprojekten.

Forschung und Entwicklung eines daten- und wissensbasierten Schleusenmanagement- und -informationssystems für den Nord-Ostsee-Kanal, Teilvorhaben: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.

GRK 1598: INTERCOAST - Integrierte Küsten- und Schelfmeerforschung

Die Küsten- und Schelfmeerregionen unserer Erde unterliegen einem ständigen globalen Wandel. Die zunehmende wirtschaftliche Nutzung dieser Regionen in Verbindung mit Veränderungen der natürlichen Umwelt, beispielsweise dem globalen Meeresspiegelanstieg, stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Dies bedarf neuer Strategien zur nachhaltigen Nutzung und Entwicklung der Küsten- und Schelfmeerregionen. Entsprechende Planungen erfordern eine interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit in den verschiedensten betroffenen Wissenschaftsfeldern, um die Veränderungen in der natürlichen Umwelt und in der Gesellschaft der Küstenregionen zu analysieren, zu verstehen, vorherzusagen und - wenn nötig ­- abzumildern. Das deutsch-neuseeländische Graduiertenkolleg wird zu dieser Aufgabe beitragen, indem es junge Graduierte zu fachlich qualifizierten, selbstständig und interdisziplinär denkenden sowie in die internationale Forschung eingebundenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausbildet. Neben Schwerpunkten aus den Naturwissenschaften sollen auch assoziierte Fragestellungen aus dem Bereich der Sozial- und Rechtswissenschaften bearbeitet werden. Neben dem fachspezifischen Wissen werden diesen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusätzliche Fachkenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement zur weiteren Berufsqualifikation vermittelt. Im internationalen Graduiertenkolleg arbeiten 13 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an verschiedensten Themen aus dem Bereich der Meereswissenschaften an der Universität Bremen. Diese Doktorandinnen und Doktoranden werden aber auch ca. ein Drittel ihrer dreijährigen Promotionszeit an der Universität Waikato in Neuseeland verbringen. Dies ermöglicht es ihnen, mit einigen der besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Arbeitsgebiet zu arbeiten, zu lernen und zu publizieren. Im Austausch werden die neuseeländischen Doktorandinnen und Doktoranden für ca. ein Jahr an der Universität Bremen forschen. Ziel des Graduiertenkollegs ist es, eine neue Generation international ausgerichteter junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszubilden, die über ihre eigene Disziplin hinausblickend für die Herausforderungen der Zukunft und den Arbeitsmarkt vorbereitet sind.

Interreg III B, Inland Transports on SEA routes (INTRASEA)

Sonderforschungsbereich (SFB) 564: Nachhaltige Landnutzung und ländliche Entwicklung in Bergregionen Südostasiens; Sustainable Land Use and Rural Development in Mountainous Regions of Southeast Asia, B 5.1: Fate of agrochemicals in integrated farming systems in Son-La province, Northern Vietnam

In Son La province, Northern Vietnam, many irrigated farming systems include ponds in which small-scale farmers raise fish to produce additional food and income. The main field crops in this area are paddy rice and maize. Often, irrigation water is first used in paddy fields, before it flows to the fishponds. Because farmers regularly apply considerable amounts of agrochemicals, mainly insecticides, to field crops fish production suffers. Moreover, agrochemicals may enter the human food chain. Subproject B5.1 will study the fate of agrochemicals applied in two subcatchments near Yen Chau, Son La province. Investigations will be carried out in close collaboration with A1.3, B4.1, C4.1, D5.2, and G1.2. In the two subcatchments, fishponds have been investigated by D5.1 since 2003. We will carry out a survey of the subcatchments with special emphasis on the water distribution systems (fields, ponds, canals, brooks). The data will be linked to the GIS (Geographical Information System) set up by B4.1. In one subcatchment, B5.1 will install a weather station as well as five TDR (time do-main reflectometry) probes and tensiometers. Water flow through the system will be recorded by means of water meters and V-shaped (Thompson) weirs equipped with automatic pressure sensors. Soil and water samples from selected fields sites, pond inflows, and ponds will be regularly screened for agrochemicals using the procedure developed by B2.1 (Ciglasch et al., 2005; see below). Soil and sediment characteristics that determine water regime and soil-agrochemical interaction, e.g. texture, organic carbon content, hydraulic conductivity, partitioning coefficients, and half-life times will be measured in laboratory and field experiments in cooperation with B4.1. In preparation for the next phase, discharge will be assessed and agrochemical concentrations monitored in the main catchment.

Nachhaltige Entwicklung der Bundeswasserstraßen, Großräumige stochastische Generierung von Dargebotsreihen für das Modell BEWASYS Rhein-Oder

Für die Bundeswasserstraßen zwischen Rhein und Oder hat die BfG mit Unterstützung des Instituts für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) des Karlsruher Instituts für Technologie das Bewirtschaftungsmodell BEWASYS Rhein-Oder weiterentwickelt. Das Modell wurde an die Besonderheiten der Wasserbewirtschaftung von Kanal- und Flussstauhaltungen angepasst und erlaubt eine Ausweisung von Pumpkosten. Das Haupteinsatzgebiet von BEWASYS Rhein-Oder sind langfristige Variantenrechnungen. Als Eingangsgrößen hierfür mussten bisher Beobachtungsdaten verwendet werden. Dieses Vorgehen ist nicht unproblematisch, da die Beobachtungsdaten nur einen kleinen Ausschnitt der hydrologischen Grundgesamtheit darstellt und somit nicht notwendigerweise repräsentativ für diese ist. Eine großräumige stochastische Generierung von Dargebotszeitreihen kann dieses Problem lösen. In diesem Projekt wird versucht, eine direkte stochastische Dargebotsermittlung durchzuführen. Das bedeutet, dass aus der Charakteristik beobachteter Abflussreihen stochastische Dargebotsreihen generiert werden.

Sedimentstabilität und Sedimenttransportvorgänge, Erosionsmessungen im Wehrkanal Iffezheim

Im Wehrkanal der Staustufe Iffezheim werden im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes Freiburg entlang vier Transsekten an jeweils drei Positionen an den abgelagerten Feinsedimenten Untersuchungen durchgeführt. Ziel ist dabei, das Resuspensionsverhalten genauer beschreiben zu können. Diese Erkenntnisse sollen schließlich zur Risikoabschätzung herangezogen werden und in eine abgesicherte Empfehlung hinsichtlich konkreter Sanierungsmaßnahmen münden. Dazu sind Kenntnisse über die physikalischen Eigenschaften der Altsedimente insbesondere hinsichtlich der Remobilisierbarkeit erforderlich. Das Projekt beinhaltet folgende Aufgaben: 1) Ermittlung der kritischen Erosionsschubspannung von an der Oberfläche der Gewässersohle im Stauraum Iffezheim liegenden Sedimenten mittels eines In-situ-Geräts. 2) Entnahme von Sedimentkernen und Bestimmung zusätzlicher sedimentologischer, chemischer und biologischer Parameter, die für die Sedimentdynamik relevant sind. 3) Tiefenorientierte Bestimmung der kritischen Sohlschubspannung für den Bewegungsbeginn sowie von Erosionsraten im Labor an den aus dem Stauraum entnommenen Sedimentkernen.

Abwärmenutzung aus Abwasser mittels externen Wärmeübertragern zur Beheizung einer Multifunktionshalle

Im östlichen Stadtgebiet von Aurich befindet sich ein großer Molkereibetrieb mit ca. 300 Mitarbeitern, die Rücker GmbH. Diese leitet das Abwasser ihrer Molkerei mittels einer Direktleitung zur Kläranlage Aurich-Haxtum. Diese Transportleitung wurde erneuert. Die Trasse der erneuerten Leitung quert den Ems-Jade-Kanal in relativer Nähe zur Auricher Innenstadt. Hier befinden sich verschiedene größere Gebäude, die als Wärmenutzer in Frage kommen. Das Abwasser hat eine Temperatur von 20-25 °C und eignet sich daher sehr gut als Wärmequelle für eine Nutzung mit Wärmepumpen. Das Abwasser der Molkerei stellt aufgrund des ganzjährig kontinuierlichen Anfalls und des hohen Temperaturniveaus eine hochinteressante Abwärmequelle dar. Durch die Erschließung mit einem kalten Fernwärmenetz können die Kosten für das Wärmeverteilnetz und auch die Wärmeverluste gegenüber einem klassischen Fernwärmenetz gesenkt werden. Auch hinsichtlich der Nutzbarmachung industrieller Abwärme für ein kommunales Wärmenetz hat das Projekt Pilotcharakter. In Deutschland wird derzeit nach unserer Kenntnis keine vergleichbare Anlage betrieben. Ein Wärmeabnehmer wird ein neu zu errichtendes Schwimmbad sein, für das ein detailliertes Energiekonzept erstellt werden sollte. Es sollte eine Optimierung der gebäudetechnischen Planung auf die Beheizung mit einer Wärmepumpe erfolgen. Insbesondere soll berücksichtigt werden, dass im Schwimmbadbetrieb verschiedene Wärmesenken auf niedrigem Temperaturniveau vorhanden sind. Mit dem vorgeschlagenen Vorhaben werden folgende Ziele verfolgt: o Mit der Nutzung der Wärmequelle Abwasser über ein kalten Fernwärmenetz wird technologisches Neuland betreten, - Es wird eine Pilotanlage geschaffen, die zur Bekanntmachung, Verbreitung und Vertrauensbildung in diese innovative Technologie beiträgt, - Es wird ein energieeffizienter Betrieb der Schwimmhalle ermöglicht, - Durch die Realisierung des Projektes durch die Stadt Aurich in Eigenregie wird ein innovatives Beispiel für mögliche Wege aufgezeigt, um das riesige Potenzial an regenerativer Energie in unserem Abwasser schnell und effizient zu nutzen und anderen Kommunen Mut zu machen, ähnliche Wege zu beschreiten. Molkereiabwasser ist ein problematischer Rohstoff für die Wärmerückgewinnung. Die Zusammensetzung kann sich im Laufe der Zeit, auch abhängig von der Produktion, immer wieder verändern. Das Projekt lieferte umfangreiche Erkenntnisse über verschiedene Wärmeübertrager und Filter. Mit diesen Erkenntnissen ist zukünftig ein kontinuierlicher, störungsfreier Betrieb möglich.

1 2 3 4 5