API src

Found 73 results.

Planungswerkzeuge für die energetische Stadtplanung

Im Projekt 'Planungswerkzeuge für die energetische Stadtplanung sind erste Ansätze zur energetischen Stadtplanung auf Basis des Energiemodells URBS entwickelt worden. Die Analyse erlaubt eine Einteilung der Stadt in Vorranggebiete bezüglich der Wärmeversorgung. Die Arbeit basiert auf verschiedenen Analysemodulen. Der erste Schritt besteht in der Erstellung einer Gebäudedatenbank. Alle Gebäude der Stadt sollen hinsichtlich ihrer Geometrie, des Gebäudealters, der Bauweise, des aktuellen Energieverbrauches usw. enthalten sein. Diese Informationen werden dann genutzt, um den gegenwärtigen und zukünftigen Wärmeverbrauch zu bestimmen. Der zukünftige Gebrauch wird unter der Annahme verschiedener Sanierungsmaßnahmen bestimmt. Der erste Schwerpunkt der Arbeit liegt auf einer Analyse der Verdichtung und Ausweitung des bestehenden Fernwärmenetzes. Mit Hilfe der Gebäudedatenbank wird analysiert wo und zu welchen Kosten die Fernwärme ausgebaut werden könnte. Die Erhebungen aus dieser Analyse werden dann im nächsten Schritt an das Optimierungsmodell IJRBS übergeben. Im nächsten Schritt werden verschiedene Wärmeversorgungsmöglichkeiten hinsichtlich der technischen Realisierbarkeit und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit untersucht. Der zweite Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf Wärmepumpen. Hierfür wurde ein eigenes Bodenmodell entworfen. Mit dem Modell kann bestimmt werden, wo welche Menge an Energie aus dem Boden entzogen werden kann, ohne bestimmte Nachhaltigkeitskriterien zu verletzten. All diese Informationen werden in das Energiemodell URBS-Augsburg eingepflegt. Neben der Warme- wird auch die Stromversorgung im Modell abgebildet. Anhand des Modells kann dann untersucht werden welche Technologien und Maßnahmen eingesetzt werden sollten um gesetzte Klimaschutzziele zu erreichen. Ein entscheidendes Ergebnis des Modells zeigt die starke Abhängigkeit der lokalen Entwicklung in Augsburg von der allgemeinen Entwicklung der Stromerzeugung in Deutschland. Wenn eine überregionale Lösung beispielsweise mit viel off-shore Wind und Ansätzen wie Desertec realisiert wird, dann wird in Augsburg durch die Optimierung wenig eigner Strom erzeugt, Kraft- Wärme-Kopplung und Fernwärme werden nicht ausgebaut. Städtische Klimaschutzziele sollten in diesem Fall durch Einsparungsmaßnahmen im Gebäude-Wärmebereich vorangetrieben werden. Ist die Entwicklung hin zu klimaneutralem Strom in Deutschland schleppend, dann muss in Augsburg viel mehr 'grüner ' Strom erzeugt werden. Hier kann dann der Kraft-Wärme-Kopplung eine zentrale Rolle zukommen. Die Ausweitung dieses Ergebnisses ist dringend notwendig, da sie für die aktuelle politische Diskussion von zentraler Bedeutung sind.

TechnoTox

Zukünftig wird ein steigender Verbrauch von nanofunktionalisierten Textilien erwartet. Dabei kommen möglicherweise neue Nano-Materialien zum Einsatz, die in den bisherigen Risikountersuchungen noch nicht berücksichtigt wurden. Daher besteht weiterhin ein Bedarf an aussagekräftigen Prüfmethoden bezüglich der Wirkung der Nano-Materialen und deren toxikologischen Eigenschaften. Im Rahmen des Projektes 'TechnoTox' wird untersucht, ob nano-funktionalisierte Textilien sicher für Mensch und Umwelt sind. Es werden Daten zum Verhalten, Verbleib und zur biologischen Wirkung nano-funktionalisierter faserbasierter Werkstoffe in Abhängigkeit von Umgebungsbedingungen erarbeitet und eine exemplarische Risikoabschätzung durchgeführt. Im Verlauf des Vorhabens werden zudem Methoden entwickelt, die den Nachweis und die Charakterisierung von Nano-Partikeln sowie die Beurteilung ihres human- und ökotoxikologischen Gefährdungspotenzials in relevanten Umweltmedien ermöglichen. Das Projekt wird in enger Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie durchgeführt. Alle Teilnehmer wollen durch die Projektteilnahme ihre eigenen Entwicklungen zu nanotechnologisch modifizierten Textilien vorantreiben und durch eine begleitende und ergänzende Prüfmethodik risikotechnisch absichern. Die Einbindung von Wirtschaftsunternehmen verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz. Dieser wird am Beispiel der textilen Kette baden-württembergischer Unternehmen durchgeführt. Das in diesem Vorhaben verfolgte Konzept zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der innovativen Unternehmen auszubauen, welche Nano-Produkte herstellen und Nano-Materialien beziehungsweise nanotechnologisch funktionalisierte Materialien verarbeiten, sowie die verantwortungsbewusste Nutzung der Nanotechnologie zu unterstützen. Für das Projektziel wird ein komplementärer Lösungsansatz gewählt, in dem physikalische Materialuntersuchungen zur Exposition direkt an wirkungsbezogene biologische Untersuchungen gekoppelt werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden zusammengeführt und auf die Übereinstimmung von Effekten (z.B. der Wirkkonzentration) hin bewertet. Die Ermittlung von Partikeleigenschaften und -wirkungen an realen Produkten ermöglicht eine umfassende Gefährdungs- und Risikoabschätzung für nanotechnologisch funktionalisierte Faserbasierte Werkstoffe in Verbrauchsprodukten.

Alpines Überwachungsnetzwerk für persistente und andere organische Schadstoffe

Problemstellung: POPs (persistent organic pollutants) sind schwer abbaubare organische Schadstoffe, die sich in organischem Material und in der Nahrungskette anreichern. Für Mensch und Tier bergen sie eine ganze Reihe von Gefahren. Dazu zählen Anomalien und Deformationen von Embryonen ebenso wie gestörte Entwicklungsabläufe im Baby- und Kindesalter. Des weiteren sind solche Chemikalien die Ursache von Krebserkrankungen und sie schädigen das Nerven- sowie das Immunsystem. Auch wirken einige dieser Stoffe im Organismus wie körpereigene Hormone und stören deshalb den Hormonhaushalt. Dies führt bei einigen Tiere zu Störungen der Fruchtbarkeit bis hin zu Unfruchtbarkeit. Aufgrund ihrer chemischen Eigenschaft verflüchtigen sich POPs in den warmen Regionen und werden in der Atmosphäre über weite Distanzen transportiert. In kalten Regionen kondensieren sie dann wieder aus und reichern sich an. Besonders stark belastet sind daher Arktis und Antarktis, die weit entfernt von den Regionen liegen, wo POPs tatsächlich produziert und verwendet werden. Auch in den Alpen ist es kalt und zusätzlich bilden diese eine Barriere für Luftmassen aus allen Windrichtungen. Es liegt daher nahe, zu vermuten, dass POPs auch in den Alpen in hohen Konzentrationen vorkommen. Nachdem erste Studien diese Vermutung bestätigt haben, wurde das Project MOPNARPOP (Monitoring Network in the Alpine Region for Persistent and other Organic Pollutants) gestartet, um die momentane Situation im Alpenraum abzuschätzen. Beteiligt sind Österreich, Deutschland, die Schweiz, Italien und Slowenien mit Unterstützung des Alpine Space Programme (INTERREG IIIB) der EU. Zielsetzung: MONARPOP untersucht POPs und andere organische Schadstoffe bezüglich Langstreckentransport und Mengen, die in abgelegene Alpenregionen verfrachtet werden; Windrichtungen aus welchen die grössten Mengen verfrachtet werden; regionaler Unterschiede im Alpenraum; unterschiedlichen Höhenlagen; momentanen Mengen, die in den alpinen Wäldern gebunden sind; möglichen biologischen Auswirkungen der gefundenen Mengen.

The role of plant-soil-microbe interactions in the cycling of nitrogen in floodplains

This project is part of the large multidisciplinary CCES project RECORD (Assessment and Modeling of Coupled Ecological and Hydrological Dynamics in the Restored Corridor of the River Thur). It deals with the role of microbial transformations and plant uptake in the cycling of nitrogen in different functional processing zones of a restored section of river Thur. The results will help to gain a better understanding of the filter function of restored river corridors and of their potential to emit greenhouse gases. Main hypothesis: Nitrogen fluxes and transformations in floodplains strongly depend on the specific response of microorganisms and dominant plants in different functional processing zones to the hydrologic conditions that vary with season and flooding events. Objectives: At the example of a restored section of river Thur, we want to gain a better insight into the role of riparian systems as sink or source of nitrogen species and the potential risks for drinking water sources and atmosphere. Specific objectives: - quantify the rates of microbial nitrogen transformations within the model floodplain: comparison between different functional processing zones, temporal variations due to seasonal climatic and biological effects and flooding events, dependence on governing soil parameters (temperature, moisture, redox potential). - quantify the rates of nitrogen species uptake by model plants (Phalaris arundinacea, Salix alba): potential uptake depending on nutrient availability and nutrient balance; effects of plant age and and temporary flooding. - measure and model nitrogen species concentrations in the soil solution and nitrous oxide emissions: comparison between different functional processing zones, temporal variations due to seasonal climatic and biological effects and flooding events. Methods: - Sampling and monitoring plots with a diameter of 8m have been set-up in different functional processing zones: (i) pasture in a neighboring non-restored section, (ii) river-forest transect including weakly colonized gravel, gravel covered by fine over-bank material densely overgrown with reed grass (Phalaris arundinacea) and other herbaceous species, zone planted with willow (Salix alba) during the restoration, mixed deciduous forest dominated by ash, (iii) old riparian willow forest. - Microbial nitrogen transformation rates are determined from soil samples taken from within the plots at specific times. Mineralisation immobilisation turnover (MIT) is determined by isotopic dilution, potential denitrification by acetylen-inhibition incubation. - Specific nitrate and ammonium uptake rates by model plants are determined in hydroponic treatments in the climate chamber. - Soil respiration and trace gas efflux/influx is measured by in-situ gas sampling from within large rings permanently installed on the plots followed by GC analysis. Etc.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1006: Bereich Infrastruktur - Internationales Kontinentales Bohrprogramm, Sub project: Seismic site characterization of the proposal ICDP drilling project in the Baza Basin (Southern Spain)

The intra-mountain Baza Basin in Southern Spain is the largest of the Late Neogene continental basins of the Betic Cordillera. It provides an up to 2.5 km thick archive of lacustrine and ancillary continental deposits from the Late Miocene to Middle Pleistocene. Infilling of the Baza Basin proceeded mainly by deposition of fine-grained deposits arranged in concentric facies belts in a lake complex. The expansion and contraction of these nested paleoenvironments serve as highly sensitive indicators of climate change which makes the Baza Basin a unique site for an integrated paleoclimate-oriented study of the last 7Ma of SE Europe. The planned LARSEI drilling project (LAcustrine Record of SE Iberia; submitted pre-proposal to ICDP) proposes to drill the Baza evaporitic basin in order to establish a realistic paleo-climatic record through the final Neogene (including the entire Pliocene) that very likely reflects regional events in the western Mediterranean as well as global climate milestones. Prerequisite for the drilling activities is the profound knowledge of the basin structure and local zones of neo-tectonic deformation, mainly related to the Baza fault bounding the basin to the West. We propose to aquire seismic multichannel profiles providing high-resolution images of the basin and related structural units (i.e. faults). The results of these measurements will both help to guide the drilling activities (including drilling site selection; presite study) and to better understand the structure and evolution of the Baza basin.

Untersuchungen zur Biokinetik von Zirkon-, Ruthen- und Tellur-Isotopen sowie von Lanthaniden beim Menschen und Folgerungen für die Strahlenschutzvorsorge

Das Wissen über das biokinetische Verhalten von Radionukliden ist von großer Bedeutung für die Dosisabschätzung nach Inkorporation dieser radioaktiven Stoffe. Für viele Radionuklide liegen jedoch bis heute nur wenige oder unzureichende Informationen zur Biokinetik vor, da diese Daten in vielen Fällen anhand von Tierexperimenten gewonnen wurden und die Übertragbarkeit auf den Menschen damit nicht gesichert ist. Dies gilt im Wesentlichen auch für Zirkonium, Ruthenium und auch für Lanthanide. Radionuklide dieser Elemente können bei kerntechnischen Unfällen signifikant zur Dosis für beruflich Strahlenexponierte und Einzelpersonen der Bevölkerung beitragen. Ziel des Vorhabens war es daher, das Wissen hinsichtlich der biokinetischen Gegebenheiten für diese Elemente direkt am Menschen experimentell zu generieren. Dies konnte durch den Einsatz von stabilen Isotopen ermöglicht werden, die sich aus biokinetischer Sicht von den entsprechenden Radioisotopen nicht unterscheiden. Auf diese Weise war es möglich, Informationen bezüglich des Absorptions-, Retentions- und Ausscheidungsverhaltens der jeweiligen Radionuklide zu gewinnen und daraus verbesserte biokinetische Modelle herzuleiten. Darüber hinaus galt es für das Element Cer aus der Gruppe der Lanthanide den Transfer in die Muttermilch näher zu untersuchen, da hier teilweise widersprüchliche Daten in der Literatur vorlagen. Im Vorfeld von Probandentests mussten die für die Untersuchungen geeigneten stabilen Isotope und deren Verabreichungsmengen ausgewählt werden. Dies wurde sowohl aus toxikologischen sowie aus messtechnischen Gesichtspunkten heraus betrachtet.

Bridging the gap between adaptation strategies of climate change impacts and European water policies (CLIMATEWATER)

Objective: The Project ClimateWater is aimed as the first step on the analysis and synthesis of data and information on the likely (known, assumed, expected, modeled, forecasted, predicted, estimated etc.) water related impacts of the changes of the climate with special regard to their risk and to the urgency of getting prepared to combat these changes and their impacts. The Project will identify all adaptation strategies that were developed in Europe and also globally for handling (preventing, eliminating, combating, mitigating) the impacts of global climate changes on water resources and aquatic ecosystems, including all other water related issues of the society and nature. etc.

KMU-innovativ - Klimaschutz: Senkung des Energieverbrauchs bei der Behandlung problematischer Abluftemissionen durch eine Verfahrenskombination aus Niedertemperatur-Plasma und biologischem Rieselbett, Teilvorhaben 1

Schwerpunktprogramm (SPP) 1158: Antarctic Research with Comparable Investigations in Arctic Sea Ice Areas; Bereich Infrastruktur - Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten, Fine Structure of the Stably Stratified Atmospheric Boundary Layer in Antarctica

As element of the cooperation between the Inst. f. Luft- und Raumfahrtsysteme, Techn. Univ. Braunschweig (ILR), and the British Antarctic Survey (HAS) in total three small meteorological flight robots (M2AV) are sent to Halley station. There the fully autonomously operating aircraft (developed at the ILR) are going to measure the turbulent characteristics of the stable atmospheric boundary layer (SBL) above the ice shelf. These in situ measurements are then used to verify, support and complete the already installed BAS sodar systems and the meteorological tower. Main research goal is the fine structure of the SBL especially regarding thin layers, intermittent and fossil turbulence, and (solitary) waves. The use of structure functions, multi-resolution co-spectra and wavelet analysis give information on the spectral characteristics of turbulent structure and transport within the layered SBL. Applying inverse models to the observed data, gradients, divergence and energy fluxes are calculated in order to quantify the turbulent energy transfer between SBL and surface, and between individual layers. Furthermore the horizontal representativeness of the installed remote sensing systems is validated. In the preceding project PSBL a large quality-controlled database from Helipod flights over Arctic sea ice (Polarstern campaigns ARK-XI, ARK-XII and ARK-XIX) was already created. This data base is now used to analyse the resemblance and difference between the SBL over shelf ice (Antarctic) and sea ice (Arctic). The project will contribute to the understanding of specific elements and processes of the SBL particularly under polar conditions. At the beginning of the project all experiments and journals will be already completed. Thus we apply only for man power to analyse the unique data sets from Halley station and M2AVs.

Forschergruppe (FOR) 456 degree of celsius: The role of Biodiversity for element cycling and trophic interactions: An experimental approach in a grassland community, Central Project

*This project will establish the research facility infrastructure and experimental plots as basis for the work of all projects. The coordination project will be responsible for the overall plot management. The scientific coordinator will not only supervise the technical staff, but participate in research with studying the flora of invading plant species and with investigation on the effect of competition on 48 cultivars of Lolium perenne. The coordination project will also be responsible for data management and statistical support. The data manager will share research by studying the development of plot patterns as they evolve over time in the experimental plots.

1 2 3 4 5 6 7 8