Das Projekt "WIR! - Smart Rail Connectivity; Energieeffiziente und robuste Antriebsregelung von Zügen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Chemnitz, Zentrum für Wissens- und Technologietransfer durchgeführt. Von Seiten der Eisenbahnverkehrsunternehmen ist bekannt, dass der Kraftstoffverbrauch und der Verschleiß unter gleichen Bedingungen zwischen Triebfahrzeugen deutlich variieren können. Dies führt zu höheren Umweltbelastungen und Kosten gegenüber einem gleichmäßig geringen Verbrauch bzw. Verschleiß. Ziel dieses Vorhabens ist daher die Ermittlung des Potentials einer energieeffizienten, verschleißärmeren und gegenüber veränderten Betriebsbedingungen, wie z.B. Wetter, hohe Fahrgastzahlen, unempfindlichen (robusten) Antriebsregelung gemäß den eisenbahntechnischen Gegebenheiten für Züge am praktischen Beispiel. Ungefähr ein Drittel der Gesamtleistung des Dieselmotors wird in Antriebsleistung und sonstige Leistung (Klimaanlage, Heizung, Licht, Bildschirme, etc.) umgewandelt. Die Antriebsleistung beträgt ca. 70-80 % der effektiven Ausgangsleistung des Motors. Die Leistungsverluste entstehen im Wesentlichen durch die Widerstandskräfte (Wind-, Rollwiderstand), Schlupf und Neigung. Eine optimale und robuste Traktionsregelung kann den höchsten Reibungskoeffizienten identifizieren und somit den optimalen Laufwerkwirkungsgrad unter Einhaltung der Sicherheitseinschränkungen (z. B. Bremskurve) erreichen. Bei der Konzeptionierung der Traktionsregelung soll auch der Einfluss des Antriebsstranges auf Leistungsverluste berücksichtigt werden. Für die Identifikation des Reibungskoeffizienten werden moderne, lernende Methoden eingesetzt. Parallel soll der so identifizierte Reibungskoeffizient genutzt werden, den Verschleiß durch Minderung von Gleiten und Schleudern zu verringern. Dies soll helfen, Schienenschäden zu vermeiden, welche bei heutigen Hochreibwertregelungen auftreten.
Das Projekt "Sichtbarmachung versteckter Umweltkosten nicht nachhaltiger Landwirtschaft am Beispiel unterschiedlicher Produktionssysteme" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt. Im Rahmen des Forschungsprojekts soll eine vergleichende Ökobilanz der Produkte aus konventionellen und ökologischen Milchkuhhaltungssystemen erstellt werden. Die bilanzierten Umwelteffekte werden anschließend ökonomisch bewertet (monetarisiert). Am konkreten Fallbeispiel sind systematisch die Möglichkeiten und Schwierigkeiten zu erörtern, die Umweltschäden und Umweltschadenskosten zu bilanzieren, die während des Produkt-Lebensweges from-cradle-to-farmgate verursacht werden. Es soll ein grundsätzlicher methodischer Vorschlag erarbeitet werden, wie wissenschaftliche Informationsdefizite, die systeminhärente Variabilität der Produktionsparameter und Unsicherheiten über ökologische Ursache-Wirkungsbeziehungen im Rahmen von ökonomisch bewerteten Produkt-Ökobilanzen landwirtschaftlicher Erzeugnisse analysiert, veranschaulicht und bewertet werden können.
Das Projekt "HAIP" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hannover, Mechatronik-Zentrum Hannover durchgeführt. HAIP macht es möglich, Pflanzenkrankheiten auf dem Acker zu erkennen bevor sie ausbrechen. Die Technologie erfasst und analysiert mithilfe von Drohnen die Pflanzengesundheit automatisiert. Durch eine präzise Ausbringung von Dünger und Pflanzenschutzmittel profitiert der Landwirt von Ertragssicherung, Ertragsanstieg, optimierten Kosten und reduzierter Umweltbelastung. Es wird ein System aus den Komponenten Drohne, Hyperspektralkamera und Referenzsensor sowie der dazugehörigen Software zur Auswertung der erfassten Daten entwickelt. Dabei werden die Einzelkomponenten (Drohne, Kamera und Referenzsensor) von Zulieferern gekauft, während die Software selbst entwickelt wird.
Das Projekt "Methodenkonvention 3.0 - Weiterentwicklung und Erweiterung der Methodenkonvention zur Schätzung von Umweltkosten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von INFRAS AG durchgeführt. Bei Maßnahmen des Umweltschutzes werden oft die Kosten in den Vordergrund gestellt, die entstehenden Vorteile rücken dagegen in den Hintergrund. Um auch diese Vorteile stärker in die Entscheidungsfindung einbeziehen zu können, müssen diese quantifiziert und monetarisiert werden. Damit können gleichzeitig die Kosten eines unterlassenen Umweltschutzes verdeutlicht werden. Die Methodenkonvention liefert einen Ansatz für die Bewertung von Umweltschäden. Vor allem die Kostensätze für Energie und Verkehr sind zentrale Ergebnisse, die von Theoretikern und Praktikern der Bemessung von Umweltkosten nachgefragt werden und regelmäßig aktualisiert werden müssen. Die Aktualität der Kostensätze und Empfehlungen der Methodenkonvention ist zu prüfen, insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung der Methodik und die Anwendung. Für eine umfassendere Bewertung von Umweltschäden ist jedoch die Erweiterung der Konvention auf weitere Umweltgüter sowie Umweltfolgen aus Vorketten ('ökologische Rucksäcke') erforderlich. Als erste Schritte in diese Richtung sollen in diesem Vorhaben Ressourcennutzung (bspw. Rohstoffe, Wasser) und Ökosystemleistungen berücksichtigt werden. Im Bereich der Ressourcennutzung soll auf Grund seiner hohen Ressourcenintensität der Bausektor betrachtet werden. Dieser Sektor bietet sich zudem an, da wegen der starken regionalen Verankerung mit einer guten Datenverfügbarkeit gerechnet werden kann. Zudem lassen sich mit diesem Thema auch angesichts des neuen Ressortzuschnitts Akzente setzen. Darüber hinaus sollte auch die Bewertung von Ökosystemleistungen in die Methodenkonvention integriert werden, da die Erhaltung von Ökosystemen die Grundlage für das menschliche Wohlergehen bildet. Gleichzeitig wird dadurch die Anschlussfähigkeit an Prozesse wie TEEB (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) und PES (Payments for Ecosystem Services) hergestellt. Dies würde die Akzeptanz der Methodenkonvention auch im internationalen Rahmen fördern.
Das Projekt "An economic evaluation of carbon sequestration and storage service by Mangrove Ecosystem Sundarbans in Bangladesh" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Städtebau, Professur für Siedlungsentwicklung durchgeführt.
Das Projekt "Auswirkungen des Klimawandels: Modellierung der Kosten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesamt für Umwelt durchgeführt. Die Kosten des Klimawandels in der Schweiz sind eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des CO2-Gesetzes (Revision post 2020) und der Anpassungsstrategie. Diesbzüglich besteht aber eine grosse Wissenslücke. Die letzte Untersuchung liegt schon über 8 Jahre zurück. Damals wurde der durchschnittlich jährlich zu erwartende Schaden über die Gesamtperiode 2005 bis 2100 auf rund 1 Mrd. CHF geschätzt (heutige Preisen, Diskontrate 2%). Seither wurden zahlreiche neue Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz veröffentlicht. U.a. wurden neue regionale Klimaszenarien berechnet und die sektoralen Auswirkungen quantitativ modelliert. Zudem wurden und werden die klimabedingten Risiken und Chancen des Klimawandels in Fallstudien in den Kantonen Aargau, Uri, Graubünden, Basel Stadt, Genf, Fribourg, Tessin und Jura integral analysiert. Basierend auf dieser neuen, verbesserten Wissensgrundlage sollen die Kosten des Klimawandels neu analysiert werden. Projektziele: Monetäre Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz Aufdatierung der Studie aus dem Jahre 2007. Umsetzung und Anwendungen: Im Rahmen des Projekts wurde die Studie 'Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz' aus dem Jahr 2007 aktualisiert. Dabei wurden die seither durchgeführten Impactanalysen berücksichtigt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sind Grundlagen für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und die Revision des CO2-Gesetzes. Sie wurden zudem in die Berichterstattung an den Bundesrat zu den erzielten Fortschritten bei der Anpassung an den Klimawandel berücksichtigt.
Das Projekt "Eckpunktepapier zur EEG-Novelle 2016: Mit dem richtigen Energiemix zu mehr Kosteneffizienz und Umweltschutz" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EnKliP: Energie- und KlimaPolitik I Beratung durchgeführt. Die Durchschnittsvergütungen neuer EEG-Anlagen schwanken seit 2013 um den Bereich von 12 Ct/kWh - dem offiziellen Kostenziel der Bundesregierung und des EEG 2014. Damit ist der Ökostromausbau seit einigen Jahren deutlich effizienter als in den Jahren 2005 bis 2012. In diesen Jahren wurden die neuen EEG-Anlagen mit durchschnittlich bis zu 25 Ct/kWh vergütet. Alte und klimaschädliche Kohlekraftwerke sowie Atomkraftwerke durch einen effizienten Ökostrommix zu ersetzen ist schon heute nur unwesentlich teurer als der Ersatz durch neue Erd-gaskraftwerke - sogar ohne Berücksichtigung der Umweltschadenskosten. In wenigen Jahren ist es günstiger. Die Zubaubegrenzung bei den günstigen Ökostromtechnologien ist somit kein Beitrag zur Kostenstabilisierung im Stromsektor. Die aktuellen Pläne der Bundesregierung begrenzen dagegen den Billigmacher Windenergie an Land zugunsten der noch relativ teuren Offshore-Windenergie weiter. Dadurch wird der Ökostrom-ausbau ineffizienter. So verfehlt die Bundesregierung ihr eigenes Kostenziel. Auch mit dem nun geplanten Ausbau der Offshore-Windenergie könnte die Bundesregierung ihr Kostenziel einer Durchschnittsvergütung neuer Anlagen von unter 12 Ct/kWh erreichen, wenn die günstige Windenergie an Land und Photovoltaik schneller ausgebaut würde. Dafür müsste der Ge-samtdeckel von max. 45 % Ökostrom am Bruttostromverbrauch im Jahr 2025gestrichen werden. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren war der Ökostromausbau des Jahres 2015 weniger effizient und führt zu deutlich höheren Verbraucherkosten. Bei etwa gleicher Stromproduktion verursacht die Offshore-Windenergie rund drei Viertel der Kosten dieses Jahrgangs, die günstigen Technolo-gien nur rund ein Viertel. So wurde das 12 Ct/kWh-Kostenziel im Gegensatz zu 2014 deutlich ver-fehlt. Das Jahr 2015 bleibt ein Ausnahmejahr, wenn es wieder zu einem effizienten Ökostrommix mit einem hohen Anteil von Windenergie an Land und Photovoltaik kommt. Würde entsprechend der Forderung der Lobby der Ausbau der Offshore-Windenergie auf 1.200 MW pro Jahr erhöht, stiegen die Kosten für die Verbraucher jährlich um zusätzliche knapp 0,1 Ct/kWh. Eine Beschleunigung des Ausbau der günstigen Technologien würde bei gleichen Ver-braucherkosten bis 2020 eine um rund 20 Mio. Tonnen höhere Reduktion der Treibhausgasemissi-onen bewirken. Die Überführung von Kohlekraftwerken in die Kapazitätsreserve soll rund 12,5 Mio. Tonnen einsparen.
Das Projekt "Building Resilience Amongst Communities in Europe (emBRACE)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universite Catholique de Louvain, Administration Centrale durchgeführt. In an interdisciplinary, socially inclusive and collaborative context, emBRACE aims to improve the framing of resilience in the context of disasters in Europe. It will develop a conceptual and methodological approach to clarify how the resilience capacity of a society confronted with natural hazards and disasters can be characterized, defined and measured. On the basis of a systematic evaluation of the widest literature base, the project will first elaborate an initial conceptual framework. Disaster footprints and a review of current data gaps and challenges for human impacts and development databases in providing resilience data on regional and national levels will help inform indicator development. These will then be tested and ground truthed by means of 6 well-chosen case studies across Europe exposed to different natural hazards, situated in different governance settings and socio-demographic-economic contexts. Resilience will be contextualised through the application and evaluation of newly developed indicators and models, and will contribute to reformulation and adaption of the conceptual framework. emBRACE will considerably advance the methodologies for evaluating, modeling and assessing resilience of different actors. emBRACE will be methodologically rich, drawing on partner expertise across the research methods spectrum. It will apply these methods across scales from local to European. Stakeholders and experts will be incorporated into knowledge-sharing groups. There will be ongoing engagement with these stakeholders alongside programmed consultations during the development of the framework and model, case study work, and the reshaping of concepts, guidelines and database requirements for disasters and societal resilience. A key difference in emBRACE is the seeking out of people and groups not normally included in such fora; not as subjects of research but as partners in research and experts in their own right.
Das Projekt "Wissenschaftlicher Austausch mit russischen Experten und politischen Entscheidungsträgern zur Erfassung und Bewertung von Ökosystemdienstleistungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesamt für Naturschutz durchgeführt. Ziel der von Deutschland und der Europäischen Kommission initiierten TEEB-Studie (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) war, den ökonomischen Wert der Güter und Leistungen der Natur zu untersuchen und die Kosten der Naturzerstörung zu beziffern. TEEB kam zu dem Schluss, dass eine umweltverträgliche und ressourcenschonende Wirtschaftsweise sich volkswirtschaftlich lohnt, Investitionen in Natur- und Umweltschutz sich finanziell auszahlen und zur globalen wirtschaftlichen Entwicklung und Armutsbekämpfung beitragen. Seit der Vorstellung des TEEB-Abschlussberichts bei der 10. CBD-Vertragsstaatenkonferenz in Japan im Oktober 2010 läuft mit finanzieller Unterstützung Deutschlands die Phase der weltweiten Verbreitung der TEEB Ergebnisse und ihrer Anwendung auf nationaler Ebene. Zur praktischen Umsetzung von TEEB in Deutschland lässt das BMU derzeit die deutschen Ökosystemleistungen systematisch erfassen und ökonomisch bilanzieren. Mit dem vorliegenden Vorhaben soll der Informations- und Erfahrungsaustausch deutscher mit russischen Experten und politischen Entscheidungsträgern zur nationalen Umsetzung der TEEB Ergebnisse und Empfehlungen unterstützt werden. Bei den geplanten, hochrangig wissenschaftlich besetzten Tagungen sollen u.a. Konzepte der Erfassung, Bewertung und des Managements von Ökosystemdienstleistungen vorgestellt werden. Deutschland trägt dadurch einerseits zur Förderung von TEEB-Umsetzungsaktivitäten in Partnerländern bei, und profitiert selber andererseits auch im Hinblick auf eigene nationale TEEB-Aktivitäten von dem wissenschaftlichen Austausch im Rahmen dieser Partnerschaft. Inhaltlich orientiert sich der Austausch an Themengebieten, die für beide Seiten von hoher ökologischer und wirtschaftlicher Bedeutung sind. Hierzu gehören unter anderem: - Ökosystemleistungen natürlicher und naturnaher Biotope und nachhaltiger Landnutzungsformen für die Sicherung und Reinhaltung von Grundwasservorkommen und für die Stabilisierung des usw.
Origin | Count |
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Bund | 26 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 25 |
unbekannt | 1 |
License | Count |
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geschlossen | 1 |
offen | 25 |
Language | Count |
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Deutsch | 22 |
Englisch | 10 |
Resource type | Count |
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Keine | 15 |
Webseite | 11 |
Topic | Count |
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Boden | 25 |
Lebewesen & Lebensräume | 25 |
Luft | 23 |
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