In der Uckermark ist seit dem Jahr 2000 ein Regionalkraftwerk im Aufbau, das im Radius von ca. 25 km Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlage sowie bereits eine Power-to-Gas-Anlage als Energiespeicher einbindet. Das Teilprojekt kann somit auf einer vorhandenen Erneuerbare-Energien-Infrastruktur aufgebaut werden: Ca. 400 MW Windkraft, 250 km eigenes 20/110kV-Netz, 4 Umspannwerke, Netzverknüpfungspunkt mit dem Übertragungsnetz (UW Bertikow), 500kW PtG-Anlage, eigene 24/7-Leitwarte. Die ENERTRAG-PowerTrade-Plattform ist hierbei jedoch der Schlüssel für das IKT-basierte Monitoren und Ansteuern und Vermarkten nicht nur des Regionalkraftwerks Uckermark, sondern bereits im Status quo von einer in Europa verteilten EE-Leistung im GW-Bereich. Zielstellung des Teilvorhabens ist nun die Abbildung der gesamten Bandbreite an Flexibilitäten: marktdienliche Flexibilitäten (Fahrplantreue, Strompreis-Opportunitäten), systemdienliche Flexibilitäten (überregionale Regelleistungsbereitstellung zur Frequenzhaltung) sowie netzdienliche Flexibilitäten (Bereitstellung von lokal benötigten SDL wie Redispatch zur Engpassentlastung, Blindleistungsbereitstellung zur Spannungshaltung und Schwarzstart für den Netzwiederaufbau). Als Voraussetzung für den vollwertigen Kraftwerksbetrieb des Regionalkraftwerks Uckermark wird die ENERTRAG-PowerTrade-Plattform weiter ausgebaut zur signifikanten Erhöhung des Flexibilisierungsgrades des Regionalkraftwerkes inkl. sicherer Einbindung in die Flexibilitätsplattform des AP 1.2. Das Regionalkraftwerk wird um eine Batterie der 20-MW-Klasse (als Joint-Venture mit Enel Green Power und Leclanché außerhalb von WindNode) sowie voraussichtlich um eine 10MW-PtH-Anlage als steuerbare Last mit Anschluss an das Prenzlauer Wärmenetz ergänzt. Zudem sollen - wenn das regulatorische Umfeld einen wirtschaftlichen Betrieb erlaubt - Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet und im Zusammenhang mit der bereits bestehenden PtG-Anlage die Sektorenkopplung auch mit dem Mobilitätssektor sowie Tarifoptionen erprobt werden.
Die Firma Autoservice Demmler wird in diesem Projekt die Bereiche Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichertechnologien begleiten. Bereits seit dem Jahr 2008 befasst sich ASD mit Elektrofahrzeugen. Seit dem Jahr 2014 konnte mit einem Mietpool von derzeit rund 45 rein elektrischen Fahrzeugen ein enormes Wissen auf diesem Gebiet erworben werden. Bei Autoservice Demmler erfolgten bereits wissenschaftliche Erhebungen und Auswertungen im Bereich Elektrofahrzeuge, zu Mobilitätskonzepten und Kundenerfahrungen. Im Projekt soll des Weiteren eine Wärmeauskopplung bei Redox-Flow-Speicher ermöglicht werden. Bevor im zentralen Ansatz ein Redox-Flow-Speicher eingesetzt wird, soll im Vorfeld die Aus-kopplung der Wärme an einem bestehenden Redox-Flow-Speicher getestet und optimiert werden. ASD engagiert sich bereits seit Jahren im Bereich Umweltschutz und regenerativer Energieerzeugung. Auf dem Betriebsgelände befindet sich bereits ein Redox-Flow-Speicher an Welchem in den ersten beiden Jahren des Projektes eine prototypische Entwicklung stattfinden wird. Im Bereich Ladeinfrastruktur ist es Ziel eine Ladesäule zu entwickeln. Für zukünftige Schnellladungen sind verschiedene Systeme am Markt. Die geplante Ladesäule soll alle vereinen und demonstrativ bei Autoservice Demmler umgesetzt werden um einen Rollout für die Modellregion zu ermöglichen. Dazu wird eine spezielle DC-Ladesäule mit Anschlüssen für CCS, Chademo und Meneckes als Prototyp entwickelt. Das umfassende Wissen in den Bereichen Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichersystemen macht Autoservice Demmler zum Vorreiter in der Region, und wird maßgeblich zu einer erfolgreichen Umsetzung im Projekt ZED beitragen.
The transition from fossil fuel based transportation to clean electric mobility must be considered one of the crucial steps of decarbonization. In this sense, reducing the import of oil to gain political independence is as important as mitigating global warming due to CO2 emissions according to the international climate goals. Even though the strong projected increase of electric vehicles must be seen as a rather positive development, a number of new related challenges will arise for energy supply companies, grid operators, vehicle and charging station manufacturers and finally the customers. Especially the continuously rising charge power in combination with an increasing supply by volatile sources result in high loads on the grid which may cause instabilities and - in the worst case - even blackouts. Still, the development of fast charging station with 100 kW and more is absolutely necessary to combat range anxiety attributed to EVs. Among experts, the lack of charging infrastructure is considered the biggest threat for electric mobility. In order to avoid a costly grid expansion and still provide a comprehensive network of fast charging stations, new innovative solutions need to be found. Within project FlyGrid a high-performance flywheel energy storage system (FESS) will be integrated in a fully automated fast charging station. Even with only a low voltage distribution grid at hand, high charge power can be reached while at the same time stabilizing the grid. The system is suitable to integrate local renewable sources - for instance PV-modules on a car port - and hence contributes to increase the share of clean energy in the electricity mix. Superior cycle life of the energy storage device, the ability to feed high power back into the grid as well as easy transportability in the form of a mobile 'fast charging box' (for electric construction machinery or similar) are further characteristics of the FlyGrid concept. FlyGrid is a disruptive technology, which can be developed and manufactured in Austria and plans to reach the following top-level goals with high socio-economic impact: - Reduction of charging times of EVs and increase of EV market penetration - Higher customer satisfaction through improved charging network - Avoidance of a costly electric grid expansion - Improved integration of volatile renewables sources for EV propulsion - Improved grid stability and power quality - Portable fast charging solution for zero emission construction equipment or events The versatile, interdisciplinary consortium consisting of two research institutions and nine industry partners, the world's first combination of flywheel energy storage, highly innovative, fully automated EV charging (easelink MATRIX CHARGING) and the integration of local renewables (Secar E-Port) all stress the uniqueness of the project.
Der Einsatz von Elektrofahrzeugen im Polizeidienst ist nicht neu. Bislang stand hierbei jedoch der Ersatz von Fahrzeugen im Vordergrund, die für Fiskal- und Verwaltungsfahrten verwendet wurden und somit keine oder nur wenige polizeispezifische Anforderungen mit sich brachten. Mit dem geplanten, kombinierten Einsatz von batterieelektrischen (BEV) und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) im Einsatz- und Streifendienst steht die Polizei vor der Herausforderung, dass die Fahrzeuge einen kontinuierlichen Einsatz und eine 24/7-Verfügbarkeit erfordern. Vor diesem Hintergrund ergeben sich Fragen zur optimalen Flottenzusammensetzung (BEV, PHEV) für die verschiedenen Einsatzfelder, zur integrierten Betrachtung von Flotten- und Lademanagement sowie zum kontinuierlichen Einsatz in Extremszenarien, wie dem Einsatz- und Streifendienst, die bislang noch nicht hinreichend beantwortet wurden. Im Vorhaben 'lautlos&einsatzbereit' sollen 50 BEV und PHEV im Polizeidienst für die Einsatzbereiche des Streifendienstes, des Kriminalermittlungsdienstes und für Verwaltungsfahrten in Betrieb genommen und erprobt werden. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung werden die Mobilitäts- und Ladebedarfe der verschiedenen Anwendungsbereiche erhoben. Darauf aufbauend wird ein integriertes System für die Flottenplanung und -steuerung sowie das Lademanagement entwickelt, das den besonderen Anforderungen des Polizeieinsatzes gerecht wird. Die Herausforderung des neuen Planungs- und Managementsystems besteht darin, die - vor allem im Einsatz- und Streifendienst - extremen Anforderungen, wie nicht planbare Einsatzzeiten und -umfänge sowie die Notwendigkeit einer nahezu 100%igen Verfügbarkeit zu erfüllen. Hierdurch entstehen Abhängigkeiten zwischen den Flotten, der Ladeinfrastruktur und der Energiebereitstellung, die die Planungs- und Steuerungskomplexität deutlich erhöhen. Im Ergebnis des Projekts soll ein Leitfaden für die integrierte Planung sowie den ökologischen und ökonomischen Betrieb von Fahrzeugflotten unter extremen Einsatzbedingungen entstehen. Dieser kann Entscheidungsträger bei Planung, Beschaffung und Betrieb von E-Fahrzeug-Flotten vor allem unter extremen Einsatzbedingungen unterstützen (z. B. Polizei, aber auch Feuerwehr oder Rettungsdienste).
Mit den Partnern der Hubs Aachen und Allgäu wird die Next Generation Mobility GmbH & Co. KG eine Lösung erstellen, die die Elektroautos, die Ladeinfrastruktur und Photovoltaikanlagen der Nutzer in ein intelligentes und modulares Flottenmanagementsystem integriert, um die Energieoptimierung (Lade- und Lastmanagement) über ein lokales- bzw. zentrales Energiemanagementsystem zu ermöglichen. Für das Projekt ist ein Arbeitsaufwand von 48 PM angesetzt. Es geht um 16 Arbeitspakete zweier Hubs die auf einen Projektleiter und zwei Entwickler aufgeteilt werden. Das Teilpaket 4 des Hub Aachen beschäftigt sich grundlegend mit der Entwicklung des zentralen Energiemanagementsystems und umfasst die AP 4.1, 4.2., 4.4 und 4.6 im Umfang von 3,5 PM. Weiterhin beschäftigt sich das AP 16.1. des Allgäuer Hubs im Umfang von 5 PM mit der Schnittstellenentwicklung zum zentralen EMS. Die Arbeiten die dem Hub Allgäu zugeordnet sind umfassen die Entwicklungen zum lokalen Energie- und Lastmanagement (TP 14) sowie die relevanten (Piloten-)Tests (TP 18), usw. um letztendlich ein ganzheitliches modulares und intelligentes Flottenmanagementsystem zu erstellen. Die Arbeiten der Arbeitspakete 14.1, 14.2, 14.4, 14.5 und 14.6 belaufen sich auf 21 Mannmonate und die Arbeitspakete 18.2, 18.3, 18.4 und 18.6 lassen den Aufwand von 22 PM erwarten. Unter dem Schirm der Hubs Aachen und Allgäu wird die Next Generation Mobility GmbH & Co. KG eine Lösung erstellen, die die Elektroautos, die Ladeinfrastruktur und Photovoltaikanlagen der Nutzer in ein intelligentes und modulares Flottenmanagementsystem integriert, um die Energieoptimierung (Lade- und Lastmanagement) über ein lokales- bzw. zentrales Energiemanagementsystems zu betreiben.
Das Gesamtvorhaben dient der Schaffung einer bidirektionalen drahtlosen Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Smart-Home zur Übertragung elektrischer Energie. Traktionsbatterien von E-Fahrzeugen können so als quasistationäre Speicher für das Gesamtsystem verfügbar werden. Die betrachteten Energiespeicher und induktiv gekoppelten Komponenten werden über eine Software-Schnittstelle miteinander kommunizieren und so einen Energiefluss untereinander erlauben. Das Gesamtsystem wird in einem umfangreichen Feldversuch mit nachfolgender Datenauswertung erprobt. Der Versuchsträger E-Fahrzeug mit bidirektionaler induktiver Ladetechnik wird am IFAM in Bremen im Feldtest erprobt. Dazu erstellt das IFAM zunächst Lastprofile für Fahrzeugnutzung und Lebensweise im Haushalt. Danach erfolgt die hardwareseitige Integration des Fahrzeugs an das Smart-Home-Testfeld des IFAM. Alle Energieflüsse zwischen Fahrzeug und Teststand werden durch das IFAM gemonitored. Dadurch können erste Auswertungen und gegebenenfalls Optimierungen am Versuchsträger bzw. an Einzelkomponenten des Energieübertragungssystems sowie der Mensch-Maschine-Schnittstelle vorgenommen werden. In AP1 werden Recherchen zum thermischen und elektrischen Energiebedarf eines Wohngebäudes, zu Photovoltaik- als auch Kleinwindkraft-Anlagen, zum Nutzungsszenario von E-Fahrzeugen sowie zum Laden/Entladen von E-Fahrzeugen durchgeführt. Zusammenfassend entsteht ein umfangreiches Lastenheft mit allen interpolierten Profilen. In AP2 erfolgt die Herstellung/der Aufbau der Kommunikation zwischen Traktionsbatterie und IFAM 'Smart-Home'-Teststand sowie die Anbindung der zu überwachenden Komponenten an das Datennetzwerk bzw. den Datenbus. Anschließend wird das bereitgestellte Induktivsystem in einen Laboraufbau funktionsgerecht und anwendungsbezogen integriert. In AP3 erfolgen hauptsächlich die Betreuung, die Durchführung und die Auswertung der Feldtests. Veröffentlichungen, Fachvorträge werden im Rahmen von AP6 vorbereitet und durchgeführt.
Das zentrale Ziel des HiPoLiT Projektes ist die Erarbeitung, der Aufbau und die Erprobung von Demonstratoren für praxisgerechte, energiedichteoptimierte Lithiumbatterien auf Lithiumtitanoxid (LTO)-Basis. Diese sollen auch bei niedrigen Temperaturen extrem schnellladefähig sein und durch Kombination mit Hochvoltkathoden mit verbesserter Eigensicherheit und Langzeitstabilität auch bei Zyklusprozessen eine gefahrlose Aufladung von Fahrzeugen innerhalb weniger Minuten erlauben. Die Erprobung soll die Batterievorteile praxisnah in attraktiven Erstanwendungen der Elektro-Staplertechnik und der Elektro-Bootsantriebe verifizieren. BMZ bringt in den Verbund das Know-How zur Integration von Zellen in eine Gesamtbatterien und erarbeitet im Rahmen ihrer Projektaufgaben Systemintegrationslösungen, die an die neue Zellchemie, Zellgeometrie und Zelleigenschaften optimal angepasst sind. BMZ erstellt in diesem AP Batterien mit optimierter Energiedichte auf der Systemebene. Die Demonstratorgeometrie und relevante Eckdaten (Gewicht, Spannung, Kapazität, Lade- und Entlade-leistung) werden von den Endanwendern Linde und Torqeedo vorgegeben. Darauf basierend erstellt BMZ Konzepte für Batteriesysteme, die den speziellen Anforderungen des Projektes genügen. Dies umfasst unter anderem die intelligente Führung der Abwärme und Ausnutzung des reduzierten Zellwiderstandes. Neben den Besonderheiten der LTO-Zellchemie, die berücksichtigt werden müssen, entsteht eine besondere Herausforderung auch aus dem Pouch-Zellenformat und den damit verbundenen Problemen bei der Zellkontaktierung, was ein neues Zellhalter- und Kontaktierungsdesign erfordert. Zellen und Module werden in Analogietests geprüft, um ihre Eigenschaften im Einsatz zu ermitteln. Im letzten Schritt werden die zwei Demonstratoren aufgebaut.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 766 |
| Europa | 4 |
| Kommune | 5 |
| Land | 6 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 236 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 766 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 766 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 742 |
| Englisch | 52 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 161 |
| Webseite | 605 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 311 |
| Lebewesen und Lebensräume | 459 |
| Luft | 735 |
| Mensch und Umwelt | 766 |
| Wasser | 125 |
| Weitere | 766 |